An der Johanna-Eck-Schule im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, einer Sekundarschule, soll es zu schweren Unregelmäßigkeiten gekommen sein. So habe die neu eingesetzte Schulleiterin in ihrem Büro hinter einem Bilderrahmen versteckt einen Tresor mit einer „schwarzen Kasse“ vorgefunden, heißt es in der „Berliner Zeitung“. Die „BZ“ spricht von rund 20.000 Euro verteilt auf viele Umschläge - offenbar Geld von Eltern für Schulbelange.
Außerdem habe man die Zahl von Schülern im Religionsunterricht manipuliert, um mehr Lehrer zu erhalten. „Wir stecken mitten in den Ermittlungen“, so Beate Stoffers von der Senatsverwaltung für Bildung. Hintergrund ist wohl auch ein Streit im Kollegium um das Konzept der Schule.
Dazu kommen noch Mobbingvorwürfe von Seiten der Antidiskriminierungsbeauftragten der Bildungsverwaltung, Saraya Gomis. Die war als Vermittlerin dazugeholt worden, weil es im Kollegium Streit um die konzeptionelle Ausrichtung der Schule gab, die sich bislang bei der Integration von Flüchtlingen hervorgetan hatte. Gomis warf teilen des Kollegiums vor, die neue Schulleiterin Mengü Özhan-Erhardt zu mobben. Daraufhin protestierte offenbar eine Lehrerin mit einer Affenmaske und dem Transparent: "Affentheater statt Unterricht". Gomis, deren Vater aus dem Senegal stammt, glaubt nun, dieser Protest habe direkt auf sie gezielt. Sie wirft der Lehrerin und anderen Mitgliedern des Kollegiums rassistisches Mobbing vor.
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BM

