Tempelhof-Schöneberg

Gedenkort für eine verfolgte lesbische Frau

An der Eisenacher Straße Ecke Winterfeldtstraße ist der erste Berliner Gedenkort für eine während der Nazizeit verfolgte lesbische Frau entstanden, die dort wohnte. Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) enthüllt die drei Emaille-Tafeln am Freitag um 17 Uhr mit den Initiatorinnen „Miss Marples Schwestern – Netzwerk zur Frauengeschichte vor Ort“. Hilde Radusch war 1933 von den Nazis für fünf Monate inhaftiert worden. Danach tauchte sie unter, überlebte die NS-Zeit und widmete sich bis zu ihrem Tod 1994 der Frauen- und Lesbenbewegung.

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