Der erste Neubau auf dem künftigen Forschungs- und Innovationscampus an der Fabeckstraße in Dahlem ist fertig. Der Immobilienentwickler Driven hat das so genannte „Fuhub“ – der Name spielt auf die Nähe der Freien Universität (FU) an – den Mietern übergeben. Dem Unternehmen ist es gelungen, noch eine große Behörde für die Flächen zu interessieren: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat knapp 3000 Quadratmeter in dem Objekt angemietet. Die Flächen werden für Labore des Umweltbundesamtes genutzt.

Damit ist das Gebäude nach Auskunft von Driven zu 80 Prozent vermietet. Bei den anderen Mietern handelt es sich um die Freie Universität mit dem Scale Up Lab, den Anbieter von Coworking- und Eventflächen SimpliOffice, um das Zuse Institut Berlin mit dem Forschungscampus Modal sowie um Undkrauss, die im Fuhub an innovativen Technologien für die Baubranche forschen werden.
Life-Science-Immobilie in Holzhybridbauweise
„Mit der Fertigstellung und dem nächsten Vermietungsschritt ist es uns gelungen, einen weiteren Baustein für die moderne Infrastruktur des Wissenschaftsstandorts Berlin beizutragen“, erklärte Johanna Klingsöhr-Scheel, Development Manager bei Driven. Das Gebäude ist dem Immobilienentwickler zufolge Deutschlands erste Life-Science-Immobilie in Holzhybridbauweise.
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Das Fuhub ist auf dem Gelände des von der landeseigenen Wista Management GmbH entwickelten Campus „Fubic“ (Business and Innovation Center next to Freie Universität Berlin Campus) entstanden. Das Areal soll technologieorientierten Start-ups sowie jungen und bereits etablierten Unternehmen Platz bieten – vor allem aus den Bereichen Life-Sciences, Gesundheitswirtschaft sowie Informations- und Kommunikationstechnologien. Zudem stehen Labore für alle naturwissenschaftlichen Bereiche zur Verfügung.

Das Fuhub steht auf einem der sechs Teilgrundstücke, die rund um das künftige Fubic-Hauptgebäude neu bebaut werden. Darin befand sich einst das ehemaliges US-Militärkrankenhaus. Das Gebäude wurde entkernt und von Schadstoffen befreit und muss nun wieder neu aufgebaut werden. Die Wista will das zentrale Hauptgebäude zu einem Innovationszentrum entwickeln für bis zu 80 Unternehmen mit etwa 1000 Mitarbeitern. Ursprünglich sollte das Gebäude dieses Jahr fertig sein. Damit ist nicht mehr zu rechnen. Ob der gesamte Campus bis 2030 fertig wird, ist heute noch fraglich.



