Das große Aufräumen hat auch in Steglitz-Zehlendorf begonnen. In vielen Straßen sind derzeit die Mitarbeiter des Grünflächenamtes unterwegs, um abgeknickte Äste zu entfernen und um die Bäume zu checken. Zu beobachten war, dass dabei auch Totholz aus den Kronen entfernt wurde. Etwa 80 Bäume waren im Südwesten nicht mehr zu retten, sie hatte der Wind entwurzelt oder zu Fall gebracht. Nach wie vor warnt das Amt davor, öffentliche Parkanlagen und Friedhöfe zu betreten, da noch erhebliche Unfallgefahren durch geschädigte Bäume bestehen. Es besteht die Gefahr, dass sie noch umstürzen.
Allein in den Zehlendorfer Parkanlagen fielen 40 Bäume um
Das Grünflächenamt hat nach den Unwettern der vergangenen Wochen jetzt eine erste Bilanz der Sturmschäden vorgelegt: So sind nach dem momentanen Stand im Bezirk Steglitz-Zehlendorf von den insgesamt 80 Bäumen immerhin 20 Straßenbäume umgestürzt. An 75 Straßenbäumen brachen Äste ab oder knickten die Kronen um. Betroffen war auch die beliebte Schloßstraße, in der einige dicke Äste vor den Geschäften auf dem Gehweg lagen. Aber auch in den Seitenstraßen sah es teilweise chaotisch aus.

In den Parkanlagen in Zehlendorf sind 40 Bäume umgestürzt und 50 Bäume durch Ast- und Kronenbrüche beschädigt. Nach Auskunft von Bezirksumweltstadtrat Urban Aykal (Grüne) sieht es in den Parkanlagen in Steglitz etwas besser aus. Dort sind zehn Bäume umgestürzt, es gibt fünf Kronenbrüche, aber viele Astbrüche. Auf den städtischen Friedhöfen sind zehn Bäume umgestürzt, auch dort liegen viele Äste auf dem Boden.
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Die Bäume sollen nun weiterhin auf Schäden kontrolliert werden. Nach wie vor würden Meldungen von der Polizei, der Feuerwehr und der Bevölkerung beim Fachbereich Grünflächen eingehen, so Aykal. Festgestellte Schäden sollen zügig durch Fachfirmen oder durch eigene Mitarbeiter beseitigt werden.
Noch ist es keine endgültige Bilanz, die jetzt vorliegt. Viele Astbrüche werden erst sichtbar, wenn die Blätter braun werden. Noch sind die Bäume voll belaubt. „Daher ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht davon auszugehen, dass sich alle Bäume im verkehrssicheren Zustand befinden“, warnt Aykal.



