Das Schloss auf der Berliner Pfaueninsel soll seine Hüllen fallen lassen. „Und das im wahrsten Sinne des Wortes“, betont Ayhan Ayrilmaz, Direktor der Architektur-Abteilung bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG).

Bereits seit August 2018 ist das museal genutzte Haus geschlossen. Seitdem untersuchen Gutachter und Planer das Bauwerk vom Keller bis zum Dach auf Schäden und Tierbefall. Bis zum Frühling nächsten Jahres sollen die Planungen abgeschlossen und die notwendigen Arbeiten ausgeschrieben werden. 2021 soll dann die Sanierung beginnen, 2024 abgeschlossen sein. Auf 4,2 Millionen Euro belaufen sich die geschätzten Kosten. Die Mittel kommen aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2, das der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg mit insgesamt 400 Millionen Euro bis 2030 ausgestattet haben.