Die Verhandlungen über Steglitzer Kreisel stehen kurz vor dem Abschluss. „Wir sind uns mit den beiden Eigentümern, dem Liegenschaftsfonds und dem Unternehmen Becker und Kries, über den Verkauf einig“, sagt Christoph Gröner, einer der Geschäftsführer der CG-Gruppe, die das ehemalige Bürohochhaus an der Schloßstraße erwerben will. Der Notarvertrag solle noch im laufenden April unterschrieben werden. Der Berliner Projektentwickler wird das 118 Meter hohe Gebäude für knapp 180 Millionen Euro in ein Wohn- und Geschäftshaus umbauen. Insgesamt sollen 248 Eigentumswohnungen entstehen (ab 3300 Euro pro Quadratmeter). 66 Wohnungen befinden sich im Sockelgeschoss, sie sind bis 85 Quadratmeter groß und haben einen angeschlossenen Garten. Weitere 182 Wohnungen mit einer Größe bis zu 250 Quadratmetern und einem Blick über Berlin verteilen sich im Turm. Für die Eigentümer stehen fast 400 Parkplätze in einer Tiefgarage zur Verfügung, noch einmal knapp 1000 Parkplätze gibt es in einem Parkhaus. Geschäfte, Praxen und das Hotel bleiben auch nach dem Umbau in dem Gebäude. Im Moment ist das Land Berlin dabei, das Hochhaus von Asbest zu befreien. Bis Ende 2007 hatte die Bezirksverwaltung ihren Sitz im Kreisel. Dann musste das Gebäude aufgrund der Asbestbelastung geräumt werden.
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