Im Bezirk Spandau ist im Ortsteil Kladow ein Känguru entlaufen. Ein Unbefugter soll das Gatter geöffnet haben, wodurch das Tier ausbüxen konnte. Laut eines Berichts der „B.Z.“ haben Polizisten bereits am Sonntagvormittag (28. September) versucht, das Tier einzufangen.
Die Zeitung zitiert eine Augenzeugin, die das Känguru gegen 5.30 Uhr zu Gesicht bekam: „Es hüpfte im Dunkeln an der Ecke Sakrower Kirchweg an mir vorbei. Ich dachte erst, ich habe mich verguckt.“ Zuvor hatte es sein Besitzer als vermisst gemeldet.
Bei Instagram kursierte am Montagvormittag ein kurzer Clip, der das vermisste Tier zeigen soll:
Laut des Berichts sagt die Frau über das Tier, es sei etwas mehr als kniehoch. Genau genommen handelt es sich um ein Wallaby – eine Gattung aus der Familie der Känguru. Diese gehören zu den kleineren Arten.
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Laut „BZ“ habe die Polizei das Tier rund zwei Stunden gejagt. Dann sei es allerdings an der Sakrower Kirchstraße in den Wald gehüpft und im Gebüsch nahe der Havel verschwunden. Da von dem Wallaby keine Gefahr ausgeht, wird die Polizei nicht nach dem Tier suchen. Wer es sieht, kann jedoch die Behörde informieren. Die Polizei riet, auf Abstand zu bleiben und Sichtkontakt zu halten.
Das Halten der Beuteltiere ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt, erfordert jedoch eine Genehmigung des zuständigen Veterinäramts. Es gibt u.a. strenge Voraussetzungen bezüglich der Größe des Geheges.
dw/dpa





