Gewobag

Spandau: 71 neue Wohnungen an der Waterkant sind fertig

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Dennis Meischen
Von links nach rechts: Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD), Spandaus Bezirksbürgermeisterin Carola Brückner (SPD), Gebowag-Vorständin Snezana Michaelis, Bezirksbaustadtrat Thorsten Schatz (CDU) und Gewobag-Vorstand Markus Terboven feiern 71 neue Waterkant- Wohnungen an der Havel.

Von links nach rechts: Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD), Spandaus Bezirksbürgermeisterin Carola Brückner (SPD), Gebowag-Vorständin Snezana Michaelis, Bezirksbaustadtrat Thorsten Schatz (CDU) und Gewobag-Vorstand Markus Terboven feiern 71 neue Waterkant- Wohnungen an der Havel.

Foto: City-Press

Im größten Bauprojekt der landeseigenen Gewobag sollen bis 2026 insgesamt rund 2000 Wohnungen in Haselhorst entstehen.

Berlin. Der nächste Bauabschnitt des ehrgeizigen Quartiers-Projekts Waterkant der landeseigenen Wohnungsgesellschaft Gewobag ist geschafft. Im Beisein von Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD), Spandaus Bezirksbürgermeisterin Carola Brückner (SPD) und Bezirksbaustadtrat Thorsten Schatz (CDU) präsentierten die Gewobag-Vorstände Snezana Michaelis und Markus Terboven nun einen riesigen, bunten Haustürschlüssel. So und mit einem großen Nachbarschaftsfest sollte die Fertigstellung von 71 weiteren Wohnungen in Haselhorst gebührend gefeiert werden.

Im derzeit größten Vorhaben des kommunalen Wohnungsunternehmens sollen bis 2026 insgesamt rund 2000 Wohnungen für etwa 4000 Menschen in bester Havellage entstehen. 500 weitere werden durch die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) errichtet. „Spandau zählt mit über 17.500 Bestandswohnungen zu einem unserer Kernbezirke“, sagte Snezana Michaelis. Sie freue sich, mit der Fertigstellung von 71 neuer Einheiten an der Waterkant neue Mieterinnen und Mieter hier im Quartier begrüßen zu dürfen.

Gewobag: Bisher sind 239 Millionen Euro in die Waterkant geflossen

Rund die Hälfte der modern ausgestatteten Ein- bis Fünfzimmer-Wohnungen werden dabei zu geförderten Mieten ab 6,50 Euro pro Quadratmeter nettokalt vergeben. „Mit Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen unterstützen wir die Vielfalt hier vor Ort“, so Michaelis, „auf gute Nachbarschaft!“. Auch Mit-Vorstand Markus Terboven zeigte sich erfreut. „2018 ging es hier am Havelufer mit dem Bau los“, sagte er, „seitdem haben wir an der Waterkant Berlin insgesamt 239 Millionen Euro für die bisher 687 fertiggestellten Wohnungen investiert.“

Weitere 293 Wohnungen kommen bis zum Jahresende noch hinzu, 272 Millionen Euro werden für die restlichen 1118 Wohnungen bereitgestellt. „Hier zeigt die Gewobag, dass sich Wohnqualität und hochwertiger Städtebau bei gleichzeitig bezahlbaren Mieten nicht ausschließen“, sagte Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel, „hier am Wasser entsteht eine besondere Lebensqualität.“ Das allerdings sehen nicht alle so im Kiez. Zuletzt hatte es etwa deutliche Kritik von Experten und Anwohnern bezüglich des Konzepts der Waterkant gegeben. Die verkehrliche, soziale und kulturelle Infrastruktur sei zu wenig mitgedacht, hieß es.

Waterkant: Graffiti-Künstler Stohead gestaltet Baufeld

Davon war beim Nachbarschaftsfest am Mittwoch allerdings nichts zu spüren, ist das Quartier doch mit dem DGNB-Vorzertifikat in Platin für sein nachhaltiges Energiekonzept, die innovativen Mobilitätsangebote und den Ausbau der sozialen Infrastruktur ausgezeichnet worden. „Voraussetzungen wie Beteiligung, Mobilität, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Barrierefreiheit wurden hier von Anfang an mitgedacht, so das hier eine moderne Infrastruktur entstanden ist und weiter entsteht“, sagte Spandaus Bezirksbürgermeisterin Carola Brückner, „Familien und Singlehaushalte finden hier wohnliche Voraussetzungen mit Mehrwert, Lebensqualität und einer starken Brise Spandau.“

Zum Weiterlesen:Anwohner kritisieren Zustände im Vorzeigeprojekt Waterkant

Dem stimmte Bezirkskollege Thorsten Schatz zu. „Ich danke der Gewobag als starkem Player für Ihren Einsatz hier an der Waterkant, die unser Spandau mit einem lebenswerten Quartier und einem bunten Fassadenkunstwerk bereichert“, sagte er. Damit spielte Schatz auf die urbane Kunst an der Waterkant an. Im Rahmen eines Künstlerwettbewerbes hatte der Berliner Graffiti-Künstler Stohead die Fassadengestaltung für das neue Baufeld der Quartiers übernommen und den Quartiersnamen in fließenden Formen umgesetzt.

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