Morgenpost vor Ort

„Wir müssen mehr Verkehr auf die Schiene verlagern“

Leserforum zu Perspektiven und Problemen in Spandau. Mobilität, der starke Zuzug und die Siemensstadt 2.0 standen im Fokus

Leserforum in der voll besetzten Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums an der Galenstraße

Leserforum in der voll besetzten Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums an der Galenstraße

Foto: Sergej Glanze / FUNKE Foto Services

Berlin. Spandau ist ein stark wachsender Bezirk. Zusammen mit Pankow, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick rangiert er bei den Wohnungsbauzahlen in der Spitzengruppe. Das bringt auch große Herausforderungen für die Infrastruktur mit sich. Bauen und Verkehr waren folglich zwei Hauptthemen beim Leserforum „Morgenpost vor Ort“ am Montagabend. Daneben wurde ausführlich über ein Projekt gesprochen, das einzigartig für Berlin ist: die Siemensstadt 2.0.

Zwei Stunden dauerte die intensive Debatte über Perspektiven und Probleme Spandaus in der ausgebuchten Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums an der Galenstraße. Auf dem Podium diskutierten Kai Wegner, Spandauer Bundestagsabgeordneter und Landesvorsitzender der Berliner CDU; Raed Saleh, Fraktionschef der SPD im Abgeordnetenhaus und Spandauer Kreisvorsitzender seiner Partei; die in Hakenfelde lebende Boxerin Nina Meinke; Karina Rigby, Vice President bei der Siemens AG „Siemensstadt 2.0“, Jessica Hanack, Spandau-Reporterin der Berliner Morgenpost, und Moderator Hajo Schumacher, Autor und Kolumnist unserer Zeitung. Später erweiterten Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) und Baustadtrat Frank Bewig (CDU) die Runde. Die wichtigsten Themen im Überblick:

Die Perspektiven des boomenden Bezirks

Hajo Schumacher fragte die beiden Politiker auf dem Podium, wo sie den Bezirk in zehn Jahren sehen und ob das boomende Spandau „das neue Prenzlauer Berg“ wird. Berlin müsse nicht überall aussehen wie in Prenzlauer Berg, befand Kai Wegner. Spandau habe seine Stärken – viel Grün, viel Wasser, die Altstadt, die Zitadelle. „Auf diese Stärken müssen wir setzen und sie ausbauen“, sagte der Bundestagsabgeordnete. Bei den Perspektiven spiele die Siemensstadt 2.0 eine große Rolle. „Spandau kann, wenn man es richtig macht, the place to be werden“, sagte Wegner. Wichtig sei, dass auch die Spandauer, die bereits im Bezirk leben, vom Zuzug profitieren können.

„Was nicht passieren darf, ist, dass die Grün- und Naherholungsflächen total verbaut werden“, sagte Raed Saleh. „Wir brauchen neue Wohnungen, aber der Neubau muss behutsam erfolgen.“ Nina Meinke kritisierte, dass dies in Spandau, insbesondere in Hakenfelde, nicht immer so geschehe. „Ich finde, es wird zu rasant gebaut“, sagte sie. In Hakenfelde würden derzeit viele Häuser hochgezogen, auch an der Havel. „Das war früher ein schönes Fleckchen“, meinte die Sportlerin. Sie lobte aber die Pepitahöfe an der Mertensstraße, die seien sehr schön geworden, vor allem für Familien. „Spandau darf nicht seinen Charakter verlieren“, warnte sie.

Die Siemensstadt 2.0 kommt bei den Berlinern gut an

Fühlt sich Siemens angesichts der Debatte um Neubau und Gentrifizierung eigentlich willkommen?, wollte Hajo Schumacher von Karina Rigby wissen. Das konnte die Unternehmensexpertin uneingeschränkt bejahen. Bei einer Umfrage unter 1500 Berlinern hätten 96 Prozent die Pläne für den neuen Stadtteil als gut, sehr gut oder sogar exzellent beurteilt.

Siemens sehe sich zudem als Berliner Unternehmen, schließlich sei es hier vor mehr als 170 Jahren gegründet worden. Sie selbst sei in vierter Generation Berlinerin, arbeite schon lange in der Siemensstadt. Und Siemens-Vorstand Cedric Neike sei ebenfalls Berliner. „Wir machen das hier mit Herzblut und mit sehr starkem Bezug zur Stadt.“

30 Prozent mietpreisgebundene Wohnungen

Rigby nannte Eckpunkte des Projekts: 2700 Wohnungen, davon 30 Prozent mietpreisgebunden. Ein Innovationscampus für Mobilität der Zukunft, intelligente Infrastruktur, dezentrale Energie und Vernetzung. Aber auch Einzelhandel, Kitas, eine Schule sowie soziale und kulturelle Angebote seien vorgesehen. Das alles werde mit vielen Partnern – Firmen, Universitäten der Landesregierung, dem Bezirk und den Bürgern – geplant. Parallel laufe die Planung für die Siemensbahn.

Wichtig sei auch, dass „der Zaun runterkommt“ und das Gelände zugänglich werde. Rigby betonte, dass die fünf großen industriellen Fertigungen am Standort erhalten blieben. „Berlin ist der weltweit größte Fertigungsstandort des Konzerns.“ Zu einem weiteren Punkt, der unter Spandauern umstritten ist, konnte sie ebenfalls Sorgen zerstreuen: Das im Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs vorgestellte Hochhaus werde so nicht gebaut.

„Ein 150 Meter hoher Turm wird nicht kommen“

Siemens habe einem prägnanten Solitär zugestimmt, jedoch nicht in dieser Form. In Arbeitsgruppen werde nun diskutiert, wie das aussehen könne „Aber ein 150 Meter hoher Turm wird nicht kommen“, stellte sie klar. Dennoch lobte sie den Siegerentwurf, er enthalte sehr viele gute Aspekte, die nun umgesetzt würden. Bei anderen Punkten werde nachjustiert.

„So eine Investition hat Spandau dringend gebraucht, vor allem in einem Kiez, in dem es nicht nur schöne Ecken und nicht nur positive Entwicklungen gibt“, sagte der CDU-Landeschef. „Das ist Gold wert, nicht nur für die Siemensstadt und Spandau, sondern für ganz Berlin.“ Vieles sei gut gelaufen bei der Standortentscheidung, erkannte Wegner an und lobte sogar den Senat. Um sogleich zu ergänzen, dass er gern öfter Gelegenheit dazu hätte.

Siemensbahn soll bis Hakenfelde verlängert werden

Sowohl Raed Saleh als auch Kai Wegner sprachen sich vehement dafür aus, die Siemensbahn nicht nur zu reaktivieren, sondern bis nach Hakenfelde zu verlängern und auch die Verlängerung parallel zur Entwicklung des Campus zu planen. „Das muss uns das Geld wert sein“, rief Saleh aus. Bund, Siemens, Land Berlin und Bezirk müssten hier an einem Strang ziehen. Das sei wichtig für die gesamte Region, nicht nur für den Campus.

Vor der Investition von Siemens sei lange Zeit nichts für die Reaktivierung der Siemensbahn getan worden, wandte Wegner ein. Er sei dem Unternehmen daher dankbar. Er sei überzeugt, dass die meisten Menschen in Hakenfelde nicht die Neubauten an sich stören, sondern die fehlende verkehrliche Erschließung und die befürchtete Zunahme der Staus auf den Straßen.

„Wir haben mit der Siemensbahn die einmalige Chance, Hakenfelde anzubinden“, erklärte der Bundestagsabgeordnete. Er sieht aber den Ball jetzt bei der Landesregierung. Berlin müsse die Strecke bei der Bahn bestellen, erst dann werde das Projekt geprüft. Immerhin werde jetzt auf Landesebene die verlängerte Variante ernsthaft geprüft, sagte der Bezirksbürgermeister.

Die vielen Neubauten lösen gemischte Gefühle aus

Das intensive Baugeschehen treibe viele Spandauer um, berichtete Morgenpost-Reporterin Jessica Hanack aus ihrer journalistischen Praxis. Viele sähen es mit gemischten Gefühlen: Einerseits passiere etwas, „es kommt Schwung in die Bude“. Auf der anderen Seite werde es voller, etwa in Bahnen und Bussen und auf den Straßen. Zudem seien die Mieten gestiegen. „Manche ziehen ins Umland, weil sie sich Spandau nicht mehr leisten können“, sagte Hanack.

Baustadtrat Frank Bewig nannte Zahlen: Etwa 15.000 Wohnungen würden in den nächsten Jahren fertiggestellt, vor allem in Haselhorst, Siemensstadt, Gartenfeld und Hakenfelde. Davon seien je ein Drittel Sozialwohnungen für 6,50 bis acht Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter und Monat, relativ preiswerte Wohnungen, die von landeseigenen Gesellschaften errichtet werden sowie frei finanzierte Wohnungen. Die Eigentumsquote sei relativ gering.

Baustadtrat fordert gute soziale Mischung in den Quartieren

Während Wegner und Bewig eine gute soziale Mischung in den Quartieren und einen Wohnungsbau auch für die Mittelschicht forderten, betonte Raed Saleh die Notwendigkeit des von Rot-Rot-Grün geplanten Mietendeckels. Bewig erklärte, er wolle nicht, dass Berliner Probleme vorwiegend in Spandau gelöst werden. Vor einigen Jahren habe Berlin Grundstücke in der Innenstadt „verscherbelt“, die für sozialen Wohnungsbau hätten genutzt werden können. Nun solle viel sozialer Wohnungsbau in Spandau konzentriert werden. „Ich will nicht, dass neue Quartiere entstehen, die wieder Probleme bereiten“, sagte der CDU-Politiker. Solche Quartiere habe Spandau bereits.

Rückkauf von Wohnungen bleibt umstritten

In Spandau seien kürzlich 3000 einstmals landeseigene und dann veräußerte Wohnungen von privaten an städtische Wohnungsbaugesellschaften verkauft worden, sagte Hajo Schumacher und wollte von Kai Wegner und Raed Saleh wissen, ob sie das für eine gute Idee halten. „Es war eine schlechte Idee des Landes Berlin, sie überhaupt zu verkaufen“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete. Er sei skeptisch, ob der jetzige Verkauf den Mietern etwas bringt. Er halte nichts davon, Wohnungen zurückzukaufen. Das Geld sollte lieber in bezahlbaren Wohnraum investiert werden.

Der SPD-Fraktionschef erklärte, Berlin müsse beides machen: neu bauen und Wohnungen zurückkaufen. Der Druck auf den Mietenmarkt sei extrem gestiegen, vor wenigen Jahren habe es in Berlin, insbesondere in Spandau, noch einen nennenswerten Leerstand gewesen. Der Verkauf so vieler Wohnungen sei der größte Fehler der damaligen rot-roten Landesregierung gewesen. Deshalb sei es wichtig gewesen, den Schalter in Richtung Rekommunalisierung umzulegen.

„Die Mobilität der Zukunft wird nicht das Auto sein“

Viele Leser forderten angesichts des Dauerstaus auf den Hauptverkehrsstraßen Straßenausbau und neue Fahrspuren. „Die Mobilität der Zukunft wird nicht das Auto sein“, sagte dagegen Bezirksbürgermeister Kleebank. Auch er forderte einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, am besten schienengebunden. Neue Bahnverbindungen seien allerdings nicht kurzfristig zu realisieren, deshalb sprach sich Kleebank zum Beispiel für eine Busspur auf der Gatower Straße von der Heerstraße bis zur Biberburg aus. Diese zusätzliche Spur sei möglich, die Trasse vorhanden. Darüber verhandele er mit dem Senat.


Perspektivisch könnten sich Saleh und Kleebank auf der Trasse auch eine Straßenbahnlinie vorstellen. Dagegen regte sich im Saal sofort Protest, die Straßenbahn ist und bleibt eine Glaubensfrage, wie Hajo Schumacher konstatierte. „Der Verkehr muss runter von der Straße“, forderte Kai Wegner. Er favorisierte eine Schienenanbindung parallel zur Straße.

CDU-Landeschef für neue Park-and-Ride-Plätze

Wegner sprach auch den „enormen Zustrom von Pendlern“ an. Der werde mit dem großen Bauprojekt in Krampnitz noch zunehmen. Daher müsse die Bahnlinie, die derzeit von Potsdam nach Glienicke führe, weitergebaut werden. „Und wir brauchen mehr Park-and-Ride-Plätze vor der Stadtgrenze“, ergänzte Wegner und bekam dafür starken Beifall. Diese Parkplätze seien notwendig, um den Pendlerverkehr einzudämmen. Über 300.000 Menschen kämen pro Tag nach Berlin, Tendenz weiter steigend. „Das hält unser Verkehrssystem nicht lange durch“, warnte der CDU-Landeschef.

Bezirksbürgermeister Kleebank regte auch die Diskussion über eine Busspur auf der Heerstraße im Berufsverkehr an. Die sei allerdings nur zu Lasten des Individualverkehrs möglich. Der Bürgermeister sprach sich zudem für einen Ausbau der Regionalbahnverbindungen aus. Dafür müsse der Bahnhof Spandau um weitere Gleise und Bahnsteige erweitert werden. Das sehe der Nahverkehrsplan auch grundsätzlich vor.

Übergangsregelungen mit Bussen notwendig

Baustadtrat Bewig erklärte, der Bezirk könne das Unbehagen vieler Bürger angesichts der verspäteten Verkehrsinfrastruktur nachvollziehen. Die Neubauten, die jetzt entstehen, seien vor fünf, sechs Jahren geplant worden. Damals hätte auch die Entscheidung für einen schienengebundenen öffentlichen Nahverkehr fallen müssen. „Wir werden über mehrere Jahre Übergangsregelungen mit Bussen bekommen. Das ist auch für einen Baustadtrat unbefriedigend“, seufzte Bewig.

Nina Meinke befürchtet ein Verkehrschaos. Nicht jeder könne auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Sie verstehe zudem nicht, warum die Infrastruktur bei großen Bauprojekten nicht gleich mitgeplant wird. Damit sprach sie erkennbar vielen Gästen des Leserforums aus der Seele.

Alle wollen die Verlängerung der U-Bahn-Strecken

Streit gab es auf dem Podium beim Thema U-Bahn-Verlängerung ins Gebiet Heerstraße Nord und Richtung Falkenhagener Feld. Zwar waren alle Politiker klar pro U-Bahn, allerdings warfen die CDU-Vertreter der SPD vor, sie habe 20 Jahre lang den Verkehrssenator gestellt, aber in dieser Zeit den U-Bahn-Ausbau blockiert. Saleh zeigte sich von der Attacke genervt und appellierte an die Christdemokraten, sich nicht gegenseitig Vorwürfe zu machen, sondern im Interesse Spandaus zusammenzuarbeiten. Er warf den Koalitionspartnern Grüne und Linke in der Landesregierung vor, den U-Bahn-Ausbau aus ideologischen Gründen abzulehnen und drohte an, das Thema 2021 in den Wahlkampf zu tragen.

Saleh nannte Grüne und Linke „naiv“. Aber immerhin habe die SPD eine Machbarkeitsstudie für eine U-Bahn zur Heerstraße durchgesetzt. Wegner warf ein, die Machbarkeitsstudie hätte schon längst auf den Weg gebracht werden können, denn sie sei bereits unter Rot-Schwarz beschlossen, allerdings nicht beauftragt worden. Der Regierende Bürgermeister verfüge über Richtlinienkompetenz. Er müsse sich gegen Linke und Grüne durchsetzen, wenn der SPD das Projekt wichtig sei, forderte der Oppositionspolitiker. Helmut Kleebank warf zu den Vorwürfen gegen seine Partei ein, in früheren Jahren sei für die U-Bahn-Verlängerung kein Geld dagewesen. Das sei heute anders.

Angebote für junge Leute unbefriedigend

Es war an der Profisportlerin, den Politikern deutlich zu machen, dass bei Angeboten für junge Menschen in Spandau noch reichlich Luft nach oben ist. „Wird echt schwierig“ antwortete sie auf die Frage des Moderators, wo sie abends in Spandau ausgehe. Sie beklagte auch, dass es früher mehr Angebote für Jugendliche gegeben habe: Der Skateplatz an der Goltzstraße, die Bowlingbahn, die Eisbahn – alles ohne Alternative verschwunden. Früher habe es drei Kinos im Bezirk gegeben, heute nur noch eines.

Die Altstadt habe seit der Eröffnung der Spandau Arcaden abgebaut, kritisierte Meinke. Man finde dort vor allem Friseure, Nagelstudios, Spielcasinos, Wettbüros und Gastronomiebetriebe. Sie hat mehrere Jahre in einer Kleinstadt im Nordosten Englands gelebt. Selbst da sei für junge Menschen mehr losgewesen als in Spandau. Da es aufwendig sei, in die Berliner Stadtmitte zu fahren, hätte sie gerne mehr Angebote in Spandau. In der Siemensstadt 2.0 werde es Angebote für junge Leute geben, kündigte Karina Rigby an. Und Frank Bewig erklärte, dass eine neue Bowlinghalle in Siemensstadt gebaut werde.

Mehr Zusammenarbeit mit Brandenburg gefordert

Auch dieser Diskussionspunkt entzündete sich an einem Verkehrsthema, der Leserfrage nach einem Ausbau des Falkenseer Damms. Frank Bewig betonte, dazu sei Spandau bereit – wenn Brandenburg das auch tue. Sonst mache es keinen Sinn. Kai Wegner forderte, das politische Denken nicht an der Landesgrenze einzustellen. Das gelte für beide Bundesländer. Die Region wachse immer stärker zusammen und müsse immer stärker zusammen gedacht werden, vor allem bei Infrastrukturprojekten. Raed Saleh unterstützte das und lobte, dass nun ein neuer gemeinsamer Berlin-Brandenburg-Ausschuss gegründet werden soll.


Im Lenkungskreis „I 2030“ des Rates der Bürgermeister werde diese Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg praktiziert, erläuterte Helmut Kleebank: Man spreche über verbindende Verkehrsprojekte Der Ausbau des S-Bahn- und Regionalbahnverkehrs in Havelland sei gesetzt. Jetzt werde geprüft, wie das konkret vonstatten gehen soll.

Mit Appellen zur Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg und der gemeinsamen Vertretung Spandauer Interessen endete das Leserforum. „Alle wollen doch dasselbe: dass Spandau wächst, gedeiht, sauber ist, so grün wie möglich bleibt und der Verkehr geregelt wird“, sagte Karina Rigby. Da gebe es laut Gesprächen mit Bürgern und Politikern eine 80-prozentige Überlappung. „Wir sollten es einfach tun“, sagte Rigby unter starkem Beifall des Publikums. Hajo Schumacher fasste dieses gemeinsame Interesse kurz und prägnant auf seine Art zusammen: „Make Spandau great again.“