Autofahrer, die vom westlichen Berliner Stadtrand kommen, müssen sich seit dem heutigen Dienstag auf deutlich längere Fahrzeiten von und zur City einstellen.

Wegen Sanierungsarbeiten an der Stößenseebrücke wird die Heerstraße in Spandau im Baustellenbereich von fünf auf zwei Fahrspuren verengt. Für rund 600.000 Euro werden die Lager der Stößenseebrücke ausgetauscht. Die Kosten trägt der Bund.

Die Senatsverwaltung für Verkehr weist darauf hin, dass die Arbeiten unter der Brücke stattfinden und von der Fahrbahn aus nicht sichtbar sind.

Abriss der Freybrücke

Auf der wichtigen West-Ost-Verbindung im Zuge der Bundesstraßen 2 und 5 ist mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Die Berliner Verkehrsbetriebe reagieren auf die erwarteten Staus mit Fahrplanänderungen. Busse der Linie X34 (Kladow–Bahnhof Zoo) werden zwischen Kladow und Bahnhof Spandau sowie Bahnhof Zoo und Olympiastadion verkehren. Auf der Linie M49 müssen Fahrgäste mit Verspätungen rechnen. Der Bus X49 (Staaken–MesseNord/ICC) wird nach Bedarf eingesetzt.

Wenn Ende April 2013 die Arbeiten an der Stößenseebrücke abgeschlossen sind, müssen sich Verkehrsteilnehmer auf einen neuen Engpass gefasst machen. Bereits jetzt wird an der Heerstraße der Abriss der Freybrücke vorbereitet. Bis 2015 wird dort der Verkehr auf eine schmalere Behelfsbrücke umgeleitet.

hel