Ermittlungserfolg der Polizei Berlin: Nach eingegangenen Hinweisen konnte der Gesuchte, der am Anfang September auf einen Zug im U-Bahnhof Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik geschossen haben soll, ermittelt werden. Demnach handelt es sich um einen 33-jährigen Mann. Die Ermittlerinnen und Ermittler konnten auch die Waffe, eine CO₂-Pistole, sowie Teile der Tatbekleidung sicherstellen. „Im Rahmen der andauernden Ermittlungen wird dem Tatverdächtigen jetzt rechtliches Gehör gewährt“, hieß es.

Anfang November hatte die Polizei in einer Öffentlichkeitsfahndung die Bevölkerung um Mithilfe gebeten – und auch Bilder aus einer Überwachungskamera veröffentlicht. Die Polizei schilderte folgenden Tatablauf: Ein Mann habe sich am Donnerstag, 4. September 2025, gegen 20.55 Uhr auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Richtung Wittenau aufgehalten. Als ein Zug nach dem Halt wieder abfuhr, habe der Tatverdächtige in seinen mitgeführten Stoffbeutel gegriffen und aus dem Beutel heraus einen Schuss auf die fahrende U-Bahn abgegeben.

Durch das Geschoss wurde eine Scheibe des Waggons beschädigt. Es durchschlug diese aber nicht. In dem Waggon befanden sich mehrere Fahrgäste, die nicht verletzt wurden. Anschließend flüchtete der Unbekannte.