Bei einem Wohnungsbrand am Donnerstag in einem Mehrfamilienhaus an der Kopenhagener Straße in Berlin-Reinickendorf sind mehrere Bewohner verletzt worden. Das Feuer war in einer Hochparterrewohnung des viergeschossigen Hauses ausgebrochen. Die Feuerwehr wurde um 19.45 Uhr alarmiert.
Vor Eintreffen der Einsatzkräfte wurden vier Personen von Polizisten in Sicherheit gebracht. Drei weitere Anwohner konnten sich selbst retten. Doch es befanden sich noch Menschen im Haus, die auf eine Rettung warteten, weil der Treppenraum verraucht war. Als die Feuerwehr eintraf, machten sich mehrere Personen an den Fenstern bemerkbar. Zwei Kinder und ein Erwachsener mussten in ein Sprungpolster springen. Weitere zwei Personen wurden mit Fluchthauben über den Treppenraum gerettet.
Nach Feuer in Mehrfamilienhaus: Vier Bewohner im Krankenhaus
Den Feuerwehr-Angaben zufolge erlitten zwölf Personen leichte Verletzungen. Sie wurden von Rettungsdienstkräften und Notarztteams vor Ort medizinisch behandelt. Vier Personen, darunter auch die drei Personen, die sich durch einen Sprung in das Sprungpolster retteten, wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken gebracht.
Nach gut einer Stunde hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht. Bei den Aufräumarbeiten wurde in der Brandwohnung eine leblose Katze aufgefunden. Es waren 84 Einsatzkräfte mit 29 Fahrzeugen im Einsatz, darunter auch ein Rettungshubschrauber. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
JP


