Mit Italien als Partnerland soll in diesem Jahr das Greentech Festival in Berlin über die Bühne gehen. Die Organisatoren der Veranstaltung, der Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg und Festival-Mitgründer Marco Voigt, verkündeten eine entsprechende Zusammenarbeit am Mittwoch in Berlin. „Ich bin stolz auf diese Partnerschaft. Ich habe in Italien das Rennfahren gelernt“, sagte Rosberg vor Journalisten in der italienischen Botschaft.
Das Greentech Festival fand 2019 erstmals auf dem Tempelhofer Feld in Berlin statt. In diesem Jahr ist das Event für Nachhaltigkeit und grüne Technologien vom 22. bis 24. Juni auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel geplant. An den Tagen soll unter anderem auch der Nachhaltigkeitspreis „Green Awards“ verliehen werden. Darüber hinaus sind dem Veranstalter zufolge Konferenzen, ein Green Food Court und eine E-Mobility Driving Experience geplant. Erwartet werden bis zu 15.000 Teilnehmer, sagte Mitorganisator Voigt. Tickets können online gekauft werden. Flächen für Aussteller sind allerdings bereits ausgebucht.
Italien will um weltfreundlicher werden
Das neue Festival-Partnerland Italien will seine Wirtschaft transformieren. Die derzeitige Regierung hat dafür erstmals ein Ministerium für ökologischen Wandel geschaffen. Der Staat will den Unternehmen dafür auch Milliardenhilfen zur Verfügung stellen. „Made in Italy“ werde zudem selbst immer umweltfreundlicher, hieß es. In den letzten fünf Jahren habe etwa jedes dritte italienische Unternehmen in umweltfreundliche Produkte und Technologien investiert, insbesondere in Energieeffizienz, erneuerbare Energiequellen und die Reduzierung des Wasserverbrauchs sowie der Abfall- und Schadstofferzeugung. Das Greentech Festival bilde das ab, was sich die italienische Regierung vorgenommen habe, betonte der italienische Botschafter in Deutschland, Armando Varricchio. Er betrachte die Einladung der Festival-Organisatoren auch als Anerkennung für die Bemühungen seines Landes.
Varricchio erklärte weiter, ein Ziel seines Landes sei es derzeit auch, die Energieabhängigkeit von „problematischen Staaten“ zu verringern. „Diesen Wandel hinzubekommen, ist eine absolute Priorität in diesen Tagen“, so der Diplomat.


