Der Vorschlag der SPD, geeignete Flächen zum Grillen in öffentlichen Parks und auf Plätzen anzulegen, ist in der Bezirksverordnetenversammlung am Mittwoch gescheitert.
Eine Mehrheit von CDU und Grünen habe den Antrag abgelehnt, sagte SPD-Fraktionschef Gilbert Collé. Als Grund für die Ablehnung seien die Kosten genannt worden, die für die Reinigung der Flächen entstehen.
„Viele Reinickendorfer haben weder einen Kleingarten noch ein Grundstück, auf dem sie grillen könnten“, sagte Collé. Die ausgewiesenen Flächen im Mauerpark oder auf dem Tempelhofer Feld seien im Sommer meist überfüllt. „Deshalb wollten wir etwas Eigenes im Bezirk anbieten.“
Die Idee für öffentliche Grillplätze stamme von den Jungsozialisten., sagte Collé. In der Vergangenheit sei Grillen in den Freizeitparks Lübars und Tegel erlaubt gewesen.
saf

