Ein Flüchtlingsheim der Arbeiterwohlfahrt in Berlin-Reinickendorf steht nach dem Ausbruch von Windpocken unter Polizeischutz. Die Erkrankten stehen unter Quarantäne. Die Berliner Polizei bestätigte am Sonntag einen Bericht der „BZ“, wonach sie seit Freitag kontrolliert, dass keine Infizierten das Gebäude verlassen.

Das Gesundheitsamt des Bezirks habe die Polizei um entsprechende Amtshilfe gebeten, hieß es. Zwei bis drei Beamte unterstützten den Pförtner Tag und Nacht dabei, den Ausgang des Gebäudes zu kontrollieren. Bewohner dürften das Haus nur mit speziellen Ausweisen verlassen.

Die „BZ“ berichtete, es gebe nun ein Absperrgitter rund um das Haus am Eichborndamm. 190 Menschen sollen in dem Gebäude leben.

Laut Polizei soll der Einsatz andauern, bis das Gesundheitsamt Entwarnung gibt.

dpa/sh