In ganz Berlin finden aktuell die Partys der Abiturientinnen und Abiturienten statt – die sogenannte Mottowoche. Wen das wenig amüsiert, ist Manuela Anders-Granitzki von der Pankower CDU.

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Die Bezirksstadträtin für Ordnung und Öffentlichen Raum sagt in einer Pressemitteilung: „Was sich (...) aktuell in unseren Grünanlagen abspielt, hat mit Feiern nichts mehr zu tun. Es ist ein Ausmaß an Rücksichtslosigkeit, das sprachlos macht. Vermüllte Wiesen, zerstörte Anlagen und zahllose Glasscherben sind das Ergebnis dieser sogenannten Feiern. Ganze Bereiche werden damit für Familien, Kinder und Erholungssuchende unbenutzbar gemacht.“

Weiter führt Anders-Granitzki aus: „Das ist inakzeptabel. Ich erwarte hier ein klares Umdenken. Feiern darf nicht auf Kosten anderer stattfinden.“

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Ernst-Thälmann-Park: Überall Glasscherben

Betroffen ist vor allem die große Wiese im Ernst-Thälmann-Park im Prenzlauer Berg. Viele Glassplitter von zerbrochenen Flaschen liegen auf dem Grün. In der Mottowoche feiern täglich Hunderte Jugendliche die letzte Woche vor den schriftlichen Abiturprüfungen. Das Motto wechselt dabei täglich, von den Pyjamapartys zu den Helden der Kindheit.

Anders-Granitzki richtet auch einen deutlichen Appell an die Schulleitungen: „Nehmen Sie Ihre Verantwortung ernst. Vermitteln Sie Ihren Schülerinnen und Schülern, dass Freiheit und Verantwortung untrennbar zusammengehören. Es kann nicht sein, dass der Abschluss eines Bildungsweges mit einem solchen Maß an Gleichgültigkeit gegenüber dem Gemeinwohl einhergeht.“

Und die Politikerin formuliert eine klare Forderung an die Jugendlichen: „Ich halte es für sinnvoll, dass Schulen gemeinsam mit ihren Abschlussjahrgängen verbindliche Aufräumaktionen in den betroffenen Grünanlagen organisieren.“

dw