Es klang nach einer Hiobsbotschaft für Autofahrer: Die Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg war seit dem 14. Mai stadtauswärts ab der Saarbrücker Straße gesperrt. Der Grund: ein Wasserrohrbruch. Das teilte die Verkehrsinformationszentrale am Dienstag bei X mit.
Nach ersten Einschätzungen sollte die Sperrung circa zwei Wochen andauern. Doch der Wasserrohrbruch zwischen Saarbrücker und Schwedter Straße erwies sich für die Berliner Wasserbetriebe als weniger gravierend als befürchtet. Schon am Donnerstag, 16. Mai, konnte die Freigabe erfolgen.
Zweiter Rohbruch an wichtiger Nord-Süd-Strecke in Pankow in diesem Jahr
Ein anderes Verkehrshindernis bleibt Autofahrern aber gewogen: Ohnehin fließt der Verkehr auf der Magistrale in den vergangenen Monaten nur stockend, weil die wichtige Magistrale durch eine Großbaustelle der BVG auf jeweils nur eine Spur pro Fahrtrichtung verengt wird. Am U-Bahnhof Senefelderplatz laufen aufwendige Sanierungsarbeiten, bei denen man die Decke der unterirdischen Station und des Tunnels der Linie U2 von oben freilegen muss.
Mit dem jetzigen Rohrbruch bleibt Prenzlauer Berg aber ein Verkehrsdrama erspart, das Anfang des Jahres auf der gleichen Strecke weiter nördlich zu einer Vollsperrung stadtauswärts führte. Monatelang reparierten die Berliner Wasserbetriebe ab Januar einen Rohrbruch an der Berliner Straße, der Fortführung der Schönhauser Allee im Ortsteil Pankow, so dass Autos dort eine winklige, enge Ausweichstrecke durch den Kiez an der Vinetastraße nutzen mussten.


