Sieger gekürt

So soll das Stadtquartier Pankower Tor aussehen

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In dem Neubauviertel zwischen dem S- und U-Bahnhof Pankow und Prenzlauer Promenade sollen 2000 Wohnungen entstehen.

In dem Neubauviertel zwischen dem S- und U-Bahnhof Pankow und Prenzlauer Promenade sollen 2000 Wohnungen entstehen.

Foto: Nöfer Gesellschaft von Architekten mbH, CKSA l Christoph Kohl Stadtplaner Architekten, Fugmann Janotta Partner Landschaftsarchitekten, STADT+VERKEHR Ingenieurbüro Terfort, Buro Happold

Eine Jury hat den Siegerentwurf für die Gestaltung des Pankower Tors gekürt. 2000 Wohnungen sollen in dem Neubauviertel entstehen.

Berlin. Das neue Stadtquartier Pankower Tor wird nach den Entwürfen eines Teams der Büros um Nöfer und CSKA geplant. Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen am Freitag mit. Zugleich wurden Simulationen des Siegerentwurfs veröffentlicht. In dem Neubauviertel zwischen dem S- und U-Bahnhof Pankow und Prenzlauer Promenade sollen 2000 Wohnungen entstehen.

„Der Entwurf hat im Laufe des Workshopverfahrens durch die Hinweise der Jury und das Bürger-Feedback eine besondere Metamorphose durchlaufen“, erklärt die Jury-Vorsitzende Prof. Christa Reicher. Am Ende habe er durch ein besonders robustes, städtebauliches Gerüst überzeugt.

„Eine angemessene Geschosszahl, große Höfe, Einzelhandel, eine schöne Schule und eine gute Anbindung an die Umgebung und den Panke-Trail – das kriegt man sonst nirgendwo in Berlin“, sagte Investor Kurt Krieger, der das Workshopverfahren ausgelobt hatte.

Auch Vollrad Kuhn, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Pankow, lobte den Entwurf als Meilenstein für Pankow und ganz Berlin. „Wir haben erhebliche Fortschritte für das Vorhaben erzielt. Ich bin froh, dass wir einen umsetzbaren Ansatz gefunden haben, mit dem wir dringende Probleme wie Wohnungsbau und kommunale Infrastruktur auf dieser wichtigen Fläche lösen werden.“

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Einen Gewinn für ganz Berlin sieht auch Wenke Christoph, Staatssekretärin für Wohnen bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen: „Dem Entwurf von Nöfer und CKSA Architekten und Team gelingt es, sowohl eine eigene Identität als auch eine qualitätsvolle Wohn- und Lebensatmosphären zu schaffen. Der städtebauliche Entwurf bildet die Grundlage für die Transformation des ehemaligen Rangierbahnhofs hin zu einem neuen Stadtquartier, das vielen Berliner*innen ein neues Zuhause sein wird. Dass auf dieser seit Jahren brachliegenden Fläche nun schon bald Leben einzieht, ist das Ergebnis der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen dem Land Berlin und dem Vorhabenträger, Krieger.“

Mit dem Urteil der Jury sei die Arbeit jedoch noch nicht abgeschlossen. Vom städtebaulichen Gerüst gehe es jetzt an die Feinarbeit, hieß es.

( bee )