Verkehr in Pankow

Bahnhof Wollankstraße erhält Express-Ausgang zum Florakiez

Die Deutsche Bahn gestaltet den Bahnhof Wollankstraße an der Grenze zwischen Pankow und Wedding um. Geplant ist ein neuer Vorplatz.

Außen herum statt mitten durch: Bislang müssen Fahrgäste aus Pankow nach Wedding laufen, um in den Bahnhof Wollankstraße zu gelangen. Jetzt entsteht an der Ecke ein neuer Zugang.

Außen herum statt mitten durch: Bislang müssen Fahrgäste aus Pankow nach Wedding laufen, um in den Bahnhof Wollankstraße zu gelangen. Jetzt entsteht an der Ecke ein neuer Zugang.

Foto: Thomas Schubert

Berlin. Über den Bahnhof Wollankstraße können Fahrgäste in nur 15 bis 20 Minuten die Friedrichstraße oder das Brandenburger Tor erreichen. Zugleich bildet er ein wichtiges Scharnier für Fahrten aus Pankow und Wedding in Richtung Reinickendorf und ins nördliche Umland Berlins. Jetzt soll sich der bauliche Zustand der Station verbessern.

Senat beantragt Durchstich der Bahnhofsmauer

Das Bezirksamt Pankow berichtet von einem neuen Zugang an der östlichen Seite zum Florakiez, der in naher Zukunft entstehen soll. Derzeit müssen Fahrgäste auf der westlichen Seite des Bahnhofs in Wedding aussteigen und einen Umweg machen, um in das Pankower Gründerzeit-Quartier zu gelangen.

Die Senatsverwaltung für Verkehr hat bei der Deutschen Bahn jetzt einen Durchstich der Bahnhofsmauer beantragt, so dass eine schnelle Verbindung direkt an der Wollankstraße auf der Pankower Seite des früheren Grenzstreifens zwischen Ost- und West-Berlin entsteht, erklärt Stadtrat Vollrad Kuhn (Grüne).

Auf dem neuen Vorplatz entstehen weitere Fahrradabstellanlagen

Dank dieses „Express-Ausgangs“ werden die Nord-Süd-Linien der S-Bahn, S1, S25 und S26, für Umsteiger besser erreichbar. Geplant ist auch der Naubau eines Bahnhofsvorplatzes mit zusätzlichen Fahrradabstellplätzen vor dem neuen Zugang auf Pankower Seite.

Bei einem anderen, ähnlich gearteten Projekt gibt es hingegen keine Fortschritte. Ein zweiter Zugang zum S-Bahnhof Prenzlauer Allee an der Ringbahn, der schon seit Jahren gefordert wird, ist weiterhin nicht in Sicht, sagt Kuhn.