Unwetterschaden

Aufgemalte Radspur auf Greifswalder Straße weggeschwemmt

Starkregen hat die kürzlich erst aufgemalte Radspur schwer geschädigt. Die Farbe löste sich ab und setzte sich neu auf der Fahrbahn.

Foto: Screenshot BM

Unwetterschaden auf der Greifswalder Straße: Die vor kurzem erst freigegebene grün grundierte Radspur neben der Fahrbahn ist plötzlich doppelt so breit. Der Regen hat die Farbe völlig verwaschen. Die Folge: Sie erstreckt sich nun auch auf eine Autofahrspur, während auf der eigentlichen Radspur nun wieder der schwarze Asphalt zu sehen ist.

Insgesamt ist die grüne Farbe nun wesentlich breiter verteilt. Warum Regenwasser die Farbgrundierung ablösen konnte, blieb zunächst unklar.

100 Straßen für "Grünbeschichtung" vorgetragen

Für die „Grünbeschichtung“ hatten die Bezirke der Senatsverkehrsverwaltung im vergangenen Jahr 100 Straßen vorgeschlagen. Es handelt sich um einen vergleichsweise kleinen baulichen Eingriff. Der Aufwand ist kleiner als im Fall von „geschützten Radverkehrsanlagen“, bei denen Radwege bei entsprechender Straßenbreite mit Pollern abgegrenzt werden.

Nach Fertigstellung einer „Grünbeschichtung“ soill eine Befragung der Verkehrsteilnehmer folgen, um zu erfahren, inwiefern sich ihr Verhalten verändert hat. Außerdem will die Senatsverwaltung anhand der ersten markierten Strecken prüfen, ob der Belag griffig genug ist. Ziel sei es, den Verkehr für alle Teilnehmer sicherer zu machen und einen dauerhaft hohen Fahrkomfort zu garantieren.

An der Greifswalder Straße zumindest dürfte sich die Grünbeschichtung als Flop erwiesen haben - wegen mangelnder Haltbarkeit.