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Nach Ortstermin: Bezirk will Mauerpark-Karaoke doch erlauben

Das Karaoke-Singen im Mauerpark soll nun doch vor dem Sommer starten. Die Sicherheitsbedenken seien ausgeräumt, teilte der Bezirk mit.

Anziehungspunkt für Massen: das Mauerpark-Karaoke.

Anziehungspunkt für Massen: das Mauerpark-Karaoke.

Foto: holgs / Getty Images

Das Karaoke-Singen im Berliner Mauerpark soll nun doch vor dem Sommer starten. Die Sicherheitsbedenken seien ausgeräumt und die Genehmigung für das Event werde aller Voraussicht nach bald erteilt, sagte eine Sprecherin des Bezirksamtes Pankow am Donnerstag. Einen genauen Zeitpunkt nannte sie jedoch nicht.

Bei einem Ortstermin des zuständigen Bezirksstadtrats Vollrad Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) mit Vertretern der Berliner Wasserbetriebe und des Straßen- und Grünflächenamtes Pankow am Donnerstag habe man sich auf eine zusätzliche Absicherung offener Baugruben geeinigt. Sobald das geschehen sei, stehe einer Genehmigung nichts im Wege.

Die Kritik war groß

Ursprünglich wollte die Bezirksverwaltung das Event aufgrund der Arbeiten erst ab Sommer statt wie in den vergangenen Jahren ab Ostern genehmigen. Die Berliner Wasserbetriebe errichten dort derzeit Schächte zu einem unterirdischen Staubecken. Die Kritik an der Ankündigung war groß. Zahlreiche Twitter-Nutzer fürchteten um die Zukunft des Events, das jeden Sonntag zahlreiche Besucher in der Mauerpark lockt.

Es habe nie zur Debatte gestanden, ob, sondern lediglich ab wann die Veranstaltung wieder stattfinden könne, hieß es dazu aus dem Bezirk.

Im Mauerpark wird seit 2009 gesungen. Sonntag für Sonntag pilgern Hunderte zum gemeinsamen Karaoke-Singen.

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