Staatssekretär Sebastian Scheel hat am Freitagabend einen neuen Bürgerdialog für Anwohner rund um das Gebiet des Bauprojekts Blankenburger Süden gestartet. Bis Mitte 2019 wird die Senatsverkehrsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in den Räumen der Albert-Schweitzer-Stiftung in der Bahnhofstraße 32 ab kommendem Dienstag zweimal wöchentlich eine Sprechstunde anbieten.
An Dienstagen in der Zeit von 16.30 bis 19 Uhr sind Bürger ohne Voranmeldung zur „offenen Information“ willkommen. An Donnerstagen von 15 bis 18.30 Uhr finden Einzelgespräche statt, für die man sich telefonisch anmelden muss unter der Nummer 0151 / 21014396. Zu beiden Terminen soll fachkundiges Personal Fragen beantworten zum Planungsstand für das größte Wohnungsbauprojekt, das die rot-rot-grüne Koalition im Bezirk Pankow vorsieht.
Stadt soll behutsam weitergebaut werden
„Wir werden versuchen, alle Fragen, die es dazu geben kann, abzuarbeiten“, sagte Staatssekretär Scheel am Freitag zur Eröffnung im Kreise von rund 150 Interessenten, die mit Kartoffelpuffer und Suppe verköstigt wurden. Künftig werden die Blankenburger mit Stadtplanern wie Anja Mentzel auch kritische Fragen zur möglichen Ausdehnung des Neubaugebiets und zum Verlauf der künftigen Verkehrstrassen diskutieren.
In der Donnerstagsveranstaltung will man außerdem gezielt auf Anwohner zugehen, deren Grundstücke im künftigen Baugebiet liegen könnten. Der Dialog stehen unter dem Motto „Vor-Ort-Sprechstunde – Stadt behutsam weiterbauen im Blankeburger Süden.“



