Eine thailändische Tradition hält Einzug in Berlin: Beim „Water Lantern Festival“ im Britzer Garten können Besucher ihre persönlichen Wünsche, Hoffnungen und Botschaften auf schwimmende Laternen schreiben und diese anschließend über das Wasser treiben lassen. Das Lichterfest findet am Freitag- und Samstagabend am Hauptsee des Gartens statt, wie die Veranstalter mitteilten. Die benötigten Materialien für die Laternen sind laut Veranstaltern bereits im Ticket enthalten.
Zusätzlich zu den Wasserlaternen erwarten die Besucher im Britzer Garten Essen und Musik. Bei Sonnenuntergang sollen die Laternen über das Wasser gleiten. Das Festival ist inspiriert von dem traditionellen Lichterfest Loi Krathong – einem der magischsten Feste Thailands. An Seen, Kanälen, Flüssen und Stränden lassen dort unzählige thailändische Gläubige sowie Touristen kleine Flöße ins Wasser. Geschmückt sind die meist lotusförmigen „Krathongs“ mit bunten Blumen, Räucherstäbchen und Kerzen.
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Das Fest findet immer am Tag des Vollmonds im zwölften Monat des thailändischen Mondkalenders statt. Loi Krathong bedeutet so viel wie „ein Floß schwimmen lassen“. Das Fest geht auf die Tradition zurück, der Wassergöttin Mae Phra Khongkha am Ende der Regenzeit für eine reiche Ernte zu danken. Die Ursprünge des Festes liegen wahrscheinlich in Indien. In Thailand begann die Tradition in der einstigen Hauptstadt Sukhothai, heute wird Loi Krathong im ganzen Land gefeiert.
lth/dpa





