Feuerwehreinsatz, gesperrte Bahnhöfe und ein Verdacht auf Rauchvergiftung:  Wegen eines Schwelbrandes an einem U-Bahnwaggon am Mittwochabend im Bahnhof Britz-Süd sind auf der Linie U7 etwa drei Stunden lang keine Züge gefahren. Ein Elektronikbauteil außen am Zug hatte gebrannt und dabei stark gequalmt, wie die Feuerwehr weiter mitteilte. Zwar war das Feuer schnell gelöscht, die Feuerwehr war jedoch noch mehrere Stunden mit der Entrauchung in Berlin-Neukölln beschäftigt. 

Als die Feuerwehr eintraf, war der Bahnhof bereits evakuiert worden. Verletzte Fahrgäste gab es nicht. Der U-Bahnfahrer wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Brand U-Bahnzug Britz Süd
Die Feuerwehr musste den Bahnhof entlüften.© Axel Billig / Pressefoto Wagner | Axel Billig / Pressefoto Wagner

Brand an U-Bahnhof: Benachbarte Bahnhöfe evakuiert

Da der Rauch durch die U-Bahntunnel zog, mussten auch die benachbarten Bahnhöfe Johannisthaler Chaussee und Parchimer Chaussee von der Polizei geräumt werden. Sie wurden unterdessen wieder freigegeben. Die Station Britz-Süd bleibt weiterhin gesperrt, die U7 fährt hier ohne Halt durch. Insgesamt waren 103 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen, hieß es.

dpa