Grüne Oase, Spielplatz und Treffpunkt gleichzeitig: Für viele Anwohnerinnen und Anwohner des Schillerkiezes sind die Schillerpromenade und der Herrfurthplatz fester und wichtiger Bestandteil ihrer Nachbarschaft. Nun soll der Bereich rund um die Promenade und den Platz umgestaltet werden. Das Bezirksamt Neukölln will die Bürgerinnen und Bürger in die Planungen zu den Umbaumaßnahmen mit einbinden, wie es jetzt in einer Pressemitteilung verkündete. Dazu soll es am kommenden Samstag (22. Februar) eine Beteiligungswerkstatt geben.

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„Für den Umbau entwickelt der Bezirk mit einem Planungsbüro ein Gesamtkonzept. Dabei soll die Bevölkerung intensiv eingebunden werden und ein Austausch von Anliegen und Wünschen zur Umgestaltung erfolgen.“ Interessierte sind eingeladen, am Samstag, 22. Februar, zwischen 10 und 14 Uhr an einer Beteiligungswerkstatt in der Genezarethkirche auf dem Herrfurthplatz teilzunehmen.

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Bei der Veranstaltung sollen erste Ideen und Gestaltungsansätze des Planungsbüros vorgestellt werden, des Weiteren werden an verschiedenen Stationen wichtige Aspekte der Freiflächenplanung erklärt und Lösungsansätze zu Themen wie Spiel und Sport, Mobilität und Verkehr, Aufenthalt und Möblierung sowie Klimaanpassung diskutiert.

Schillerkiez im Wandel: Bürgerbeteiligung online oder vor Ort

Doch auch eine Online-Beteiligung ist möglich: Vom 22. Februar bis einschließlich 8. März können Interessierte über die Plattform an einer Umfrage teilnehmen und eigene Ideen auf einer Karte vermerken.

Die Vorschläge und Ideee sollen dann in den weiteren Planungsprozess einfließen. „Ziel ist es, möglichst viele Anregungen und Wünsche aus der Bewohnerschaft in die Planung mit aufzunehmen. Die konkretisierte Planung soll voraussichtlich im Mai 2025 der Öffentlichkeit vorgestellt werden“, heißt es aus dem Bezirksamt.

Grund für die geplanten Umbaumaßnahmen: „Die Freiflächen mit Angeboten zum Entspannen, zum Spielen und für den Sport sind in die Jahre gekommen. Die Querungsstellen sind zum Teil noch nicht barrierefrei ausgebaut.“ Um die im dicht bebauten Quartier „wertvolle und häufig genutzte öffentliche Grünfläche“ auch weiterhin zu erhalten, werden nun die notwendigen Umbaumaßnahmen geplant. Die Verbesserungen sollen mit Fördermitteln aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren und Quartiere“ erzielt werden. „Die Umgestaltung soll sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Auch die Bäume sollen bessere Lebensbedingungen bekommen und das Regenwasser soll möglichst vor Ort versickern und nicht mehr in die Kanalisation abfließen.“

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