Wette

Hikel ruft zu Flashmob „Kaffee gegen Kälte“ auf

Warum Bezirksbürgermeister Martin Hikel versucht, 50 Neuköllner dazu zu bewegen, Kaffee zu kaufen.

Ruft zu einem Flashmob auf: Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Neukölln.

Ruft zu einem Flashmob auf: Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Neukölln.

Foto: Jörg Krauthöfer

Berlin. Weihnachten ist die Zeit der guten Taten. Das hat sich wohl auch Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) gedacht, als er eine Wette mit einem Geschäftsführer eines Neuköllner Supermarktes einging. Der Deal: Wenn Hikel es schafft, mindestens 50 Menschen mit je einem Päckchen Kaffee zur „Teupe“ – die Kältehilfestation an der Teupitzer Straße – zu mobilisieren, spendet der Supermarkt-Geschäftsführer 1000 Euro an die Unterkunft.

Hikel sagte dazu: „Natürlich habe ich sofort in die Wette eingeschlagen, denn davon profitiert die Kältehilfe und die Menschen, die unsere Hilfe am nötigsten haben.“ In der Notunterkunft an der Teupitzer Straße bekommen 50 obdachlose Männer neben einem Bett auch Abendessen, eine heiße Dusche, Frühstück und können ihre Wäsche waschen. Dafür ist die Unterkunft auf Spenden angewiesen.

Hikel: „Wir sind am Start“

Um die 1000 Euro zu sichern, ruft Hikel deshalb zu einem Flashmob „Kaffee gegen Kälte“ auf. Der soll an diesem Sonnabend, 14. Dezember, um 15 Uhr vor der Kältehilfestation an der Teupitzer Straße 39 stattfinden. Hikel gibt sich derweil optimistisch, die Wette zu gewinnen, und sagt über die Neuköllner: „Wo wir gebraucht werden, sind wir auch am Start.“

Ein Motorrad-Flashmob ist indes schon sicher am Sonnabend. Denn dann kommen auch die rund 300 „Christmas-Biker“ an der Teupitzer Straße an, die durch die Stadt düsen und Spenden an verschiedene gemeinnützige Einrichtungen übergeben.