Hinter dem Haus der Statistik heben Bagger eine Baugrube aus. Ein paar Meter weiter werden Betonreste zertrümmert, wo einmal das neue Rathaus von Berlin-Mitte entstehen soll. Das gesamte Viertel ist von Bauzäunen und Absperrungen umgeben. Seit 2022 wird hier ein Verwaltungs-, Wohn- und Gewerbegebiet geplant. Im Juni begannen die Bauarbeiten hinter dem Haus der Statistik. „Die Beräumung des gesamten Baufeldes ist weitestgehend abgeschlossen. Im Anschluss finden umfangreiche Arbeiten zur Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen statt“, teilt das Bezirksamt Mitte nun zum aktuellen Baufortschritt mit.
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Zudem wurde jetzt der aktuelle Entwurf des Bebauungsplans für das gesamte Quartier veröffentlicht. Bis zum 21. August wird die Öffentlichkeit über die konkreten Bebauungspläne informiert. Bürgerinnen und Bürger können solange Stellungnahmen zu den Plänen abgeben, etwa per Post an das Bezirksamt Mitte oder digital. Alle Anregungen müssen im Verfahren geprüft werden. Laut den veröffentlichten Plänen hat sich die oberirdische Flächenverteilung gegenüber den ursprünglichen Plänen kaum verändert. Zuletzt gab es an einem der geplanten Verwaltungsgebäude allerdings Kritik.

Neues Rathaus für Berlin-Mitte wird erst Anfang der 30er Jahre fertig
Das Neubauprojekt zwischen Mollstraße, Berolinastraße, Karl-Marx-Allee und Otto-Braun-Straße wird von fünf Kooperationspartnern der sogenannten „KOOP5“ gebaut. Dahinter verbergen sich die Berliner Immobilienmanagement GmbH, das Bezirksamt Mitte, die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM), die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie die ZUsammenKUNFT Berlin eG.
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Auf dem Areal soll unter anderem auf einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratmetern Berlin-Mittes neues „Rathaus der Zukunft“ entstehen. Das wird laut dem neuesten Entwurf etwas mehr Fläche bieten als ursprünglich geplant. Der Anteil der Fläche, die für die Verwaltung insgesamt zur Verfügung steht, ändert sich in der Summe aber kaum. Die Flächen für Wohnhäuser, eine Kita und Gebäude für eine gemeinwohlorientierte Nutzung durch die ZKB sind weitgehend unverändert. Der Baubeginn des Rathauses startet laut Bezirk voraussichtlich Mitte 2029. Zwischen 2032 und 2034 soll das neue Rathaus fertig sein.

Die WBM plant 278 Wohneinheiten in dem Quartier, etwas mehr als die Hälfte gefördert. Ursprünglich rechnete das Unternehmen mit der Fertigstellung bis Ende 2029. Doch im Juni teilte es gegenüber dem rbb mit, dass das Vorhaben erst bis zum Herbst 2030 abgeschlossen sein soll. Baubeginn werde wahrscheinlich im 3. Quartal 2027 sein, teilt der Bezirk mit. Der Baubeginn für die weiteren Gebäude sei noch offen.




