Der Bundesverband Schauspiel (BFFS) lud am Mittwoch im Rahmen der Berlinale 2026 zum Networking-Format „BFFS Backstage“ ins DRIVE. Volkswagen Group Forum ein. Die Veranstaltung fand im Jubiläumsjahr anlässlich des 20-jährigen Bestehens des BFFS statt. Rund 350 Gäste aus der Film- und Fernsehbranche feierten gemeinsam und sprachen über neue Projekte und Herausforderungen.
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Leslie Malton, Vorstandsvorsitzende des BFFS, benannte bei ihrer Rede KI als die größte Herausforderung der Zukunft: „Wir müssen die KI wahrlich bei den Hörnern packen“, sagte sie. „Sie ist ein wildes Tier, das sich in der EU gerade wieder aufbäumt.“ Der BFFS schaue mit Sorge auf den Entwurf des „Digitalen Omnibus-Pakets“. Sie lobte die unermüdliche Arbeit der Mitglieder der Schauspielergewerkschaft und gab bekannt, dass der BFFS zum 20-jährigen Jubiläum nun eine eigene Website bekommt.

Schauspielerin Sarah Stork („Sturm der Liebe“) freute sich über das Networking-Event, das nun schon zum vierten Mal stattfindet: „Die Gewerkschaft ist wichtig, weil sie ganz viel für uns Schauspieler auf den Weg bringt – wie zum Beispiel die Mindesttage- oder Anfänger-Gage, die festgelegt worden ist.“ Das Multitalent fügte hinzu: „Auch die Tarifverhandlungen mit Verdi oder die Disney- und Netflix-Regelungen zu KI kämpft der BFFS für uns aus.“ An einem Abend wie der Backstage-Party erlebe man Zusammenhalt, merke man, wie schön es ist zusammen zu feiern.
Till Schmerbeck: „Das KI-Erdbeben ist in Deutschland noch nicht angekommen“
Netzwerken stand am Mittwochabend tatsächlich ganz oben auf der Agenda. Viele der 350 Gäste kannten sich bereits, tauschten sich über ihre Projekte und Pläne aus oder verabredeten sich für weitere Berlinale-Events. Katy Karrenbauer (62) berichtete beispielsweise, dass sie ab 1. März in dem Disney/Pixar-Animationsfilm „Hoppers“ als Synchronstimme im Kino zu hören sein wird. Neben einer anderen Prominenten: „Heidi Klum spricht in dem Film den Haifisch Hai-Di“.

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Wie auf vielen anderen Berlinale-Veranstaltungen wurde viel über die besten zuletzt gesehenen Filme, sowie die Neutralität des Festivals gesprochen. Die Bedrohung der Schauspieler durch KI-Avatare war dagegen kein Thema. Vielleicht stimmt es ja, was Filmproduzent Till Schmerbeck der Morgenpost am Vorabend in der Veronika-Bar gesagt hat: „Das Erdbeben der Künstlichen Intelligenz ist in der deutschen Filmbranche noch nicht angekommen. Aber die KI wird alles von Grund auf verändern.“
















