Der Regen wollte nicht aufhören bei der Eröffnung der 76. Berlinale. Eiserne Film-Fans harrten jedoch bereits seit dem frühen Nachmittag am Donnerstag vor dem Berlinale-Palast aus, bewaffnet mit Schirmen und mit gezücktem Handy. Noch bevor die Filmstars kamen, wurden die Wartenden mit einer Show-Einlage auf dem roten Teppich überrascht. Der Hit „Zeit, dass sich was dreht“ von Soho Bani und Herbert Grönemeyer, von einigen Tänzern mit Neonstangen interpretiert, schien vielen aus dem Herzen zu sprechen.

Viele an diesem Abend diskutierten über die veröffentlichen Akten rund um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein – und was Donald Trump damit zu tun hat. Filmemacherin Maria Schrader hatte bereits 2022 mit ihrem Film „She Said“ ein Zeichen gegen toxische Männlichkeit gesetzt. Ob sie frustriert ist, dass die #MeToo-Bewegung mehr oder weniger im Sande verlief und viele Täter ungestraft weitermachen? Der Morgenpost sagte Schrader: „Ich glaube alles vollzieht sich in Wellen. Auf Extremisierung folgt wieder eine Gegenbewegung. Wie Stefan Zweig wissen wir nur nicht, ob wir sie noch erleben.“
Die schönsten Fotos der Berlinale-Eröffnung 2026
Iris Berben kam mit ihrem Partner Heiko Kiesow in einem schwarzen Vintage-Samtkleid von Thierry Mugler aus den 90er Jahren. Wie sie es geschafft hat, bei dem Wetter ihre perfekten Wellen zu behalten? „Wir haben uns wie fast alle bis ganz nach vorne fahren lassen“, sagte sie. „Deshalb sind wir trocken geblieben.“

Matthias Schweighöfer (44), der mittlerweile in Los Angeles lebt, kam mit seiner frisch gebackenen Ehefrau Ruby O. Fee (29) zur Berlinale. „Der neue Ring am Finger fühlt sich gut an“, sagte er. „Berlin ist eine wunderschöne Stadt“. Nur das Wetter im Berliner Winter sei immer noch gewöhnungsbedürftig. Ruby O. Fee und Matthias Schweighöfer sind seit 2019 ein Paar und haben 2026 in Bahia (Brasilien) geheiratet.

Jella Haase war sehr stolz auf ihr leuchtendgrünes Satin-Kleid: „Es wurde extra für mich angefertigt von Louis Vuitton“, sagte sie. „Und wird nach diesem Abend archiviert.“ Bei der Eröffnung der 76. Berlinale versuchten alle Stars in ihren schönsten Outfits zu glänzen. Nur Lars Eidinger, der 2027 den Bösewicht im nächsten Superman-Film spielen wird, hatte sein Hemd etwas provokant zuhause gelassen. Die Rolle war die „größte Überraschung meines Lebens“, sagte er der Morgenpost.



















