Bei einer Messerstecherei am Humboldt Forum in Mitte sind sechs Männer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei erlitt ein 24-Jähriger lebensgefährliche Stichverletzungen am Rücken und musste operiert werden. Die übrigen Verletzten, im Alter zwischen 20 und 26 Jahren, trugen Stich- und Schnittwunden an Händen, Beinen, Becken und Oberkörper davon. Alle Betroffenen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Die Polizei ermittelt gegen alle Verletzten, wie ein Polizeisprecher sagte. An der Auseinandersetzung am späten Samstagabend an der Karl-Liebknecht-Brücke sollten nach ersten Angaben etwa acht bis zehn Personen beteiligt gewesen sein. Zunächst hatte die Polizei von fünf Verletzten gesprochen. 

Polizei sucht nach weiteren Beteiligten: Hintergründe unklar

Es sei denkbar, dass es weitere Beteiligte gebe und einige geflohen seien, bevor Polizeibeamte vor Ort waren, so der Sprecher. Einsatzkräfte konnte keine Messer oder sonstige Waffen in der Nähe des Tatorts finden. 

Die Hintergründe für die blutige Auseinandersetzung waren zunächst unklar. Die Polizei war gegen 21.45 Uhr gerufen worden. Vor Ort nahmen die Beamten ein 14 Jahres altes Mädchen sowie zwei 19 und 20 Jahre alte Männer fest. 

Bereits nach kurzer Zeit wurden sie jedoch freigelassen. Die Polizei geht aufgrund ihrer Ermittlungen davon aus, dass es sich um Zeugen handelt, wie der Behördensprecher sagte. Die 14-Jährige sei in die Obhut des Kindernotdienstes gekommen.

pau/dpa