In der Genter Straße ist am Freitagnachmittag ein Mann in einer Arztpraxis tot aufgefunden worden. Wie ein Sprecher der Polizei der Berliner Morgenpost bestätigte, ging um 15.40 Uhr der Notruf ein. Die Auffindesituation in der Praxis ließ laut Polizei auf ein Fremdverschulden schließen.

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Die die Polizei am Samstag ergänzend mitteilte, handelte es sich bei dem Toten um den 76 Jahre alten Inhaber der Praxis, der noch vor Ort trotz Versuchen des Retttungsdiensts, ihn wiederzubeleben, starb.
Die Mordkommission des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen. Der Bereich vor der Praxis nahe dem Leopoldplatz wurde großräumig abgesperrt. Noch am Abend sicherten Beamte Spuren und befragten Zeugen.
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Zu einem „B.Z.“-Bericht, wonach einer möglichen Gewalttat ein Überfall auf die Praxis vorausgegangen sein soll, äußerte sich die Polizei nicht.
Die Gegend um den Leopoldplatz gilt seit Jahren als Brennpunkt – insbesondere im Zusammenhang mit Drogenkriminalität. Es ist nicht auszuschließen, dass der Täter versucht haben könnte, an Betäubungsmittel oder Rezepte zu gelangen.
BM




