Im November 2024 raste ein Geisterfahrer mit Karacho spektakulär in die denkmalgeschützte Mauer des Engelbeckens in Berlin-Mitte, durchbrach sie und stürzte zwei Meter in die Tiefe ans Ufer. Es stellte sich im Nachhinein heraus, dass der 31-Jährige Audi-Fahrer betrunken gewesen war.

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Der Schaden ist ein halbes Jahr nach dem Unfall noch immer nicht behoben. Außerdem liegen noch immer Mauertrümmer herum. Das Engelbecken ist ein kleiner See an der Grenze von Mitte zu Kreuzberg. Er entstand als Überbleibsel des historischen Luisenstädtischen Kanals, der zwischen 1926 und 1929 zugeschüttet worden ist.

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Das sagt das Bezirksamt Mitte

Auf Anfrage der Morgenpost, erklärte das Bezirksamt Mitte: „Leider verzögert sich die Instandsetzung des Unfallschadens, da Versicherungsanliegen und rechtliche Auseinandersetzungen sehr langwierig sind.“ Es stehe noch ein Gutachten aus.

Auch der Ersatz der Pergola ist offenbar nicht ohne weiteres zu bewerkstelligen, da es sich um eine Spezialanfertigung handelt. „Es kommen nur wenige geeignete Metallbaufirmen in Betracht“, erklärt das Bezirksamt Mitte. „Die Abwicklung läuft zwar über die Versicherung des Verursachers, aber erst wenn die Versicherung über alle Kosten informiert ist, können auch weitere Schritte veranlasst werden.“