Das Brandenburger Tor wird heute Abend orange leuchten. „In Gedenken an die ermordeten Mitglieder der Familie Bibas und in Solidarität mit den zahlreichen Geiseln, die noch immer in der Gewalt der Hamas-Terroristen sind“, wie Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) auf der Plattform X erläuterte. 

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Die in Geiselhaft der islamistischen Hamas getötete Schiri Bibas und ihre beiden Söhne Kfir und Ariel sollen heute in Israel beigesetzt werden. Alle drei hatten auch die deutsche Staatsangehörigkeit. 

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Zum Zeitpunkt ihrer Entführung war Ariel vier Jahre und Kfir zehn Monate alt. Videoaufnahmen der verängstigen Mutter und ihrer beiden rothaarigen Söhne, die bei der Entführung entstanden, waren um die Welt gegangen. Sie wurden zu Symbolen für das beispiellose Massaker der Hamas bei dem über 1100 Israelis getötet wurden und das den Gaza-Krieg auslöste, in dem Zehntausende Palästinenser getötet wurden.

Angehörige von Israelischen Geiseln
Die Bibas-Familienmitglieder Iylon Keshet und Ofri Bibas mit Bildern ihrer Angehörigen. © FUNKE Foto Services | Reto Klar

Gedenken an Schiri Bibas und ihre Söhne: Weltweit Monumente angestrahlt

Die Leiche der Mutter war am Freitag von der Hamas übergeben worden, einen Tag nach den sterblichen Überresten ihrer Kinder. In einem Sarg, den die Hamas zuerst an das Rote Kreuz ausgehändigt hatte, befand sich die Leiche einer anderen, unbekannten Frau. Diese Vertauschung – ob wissentlich oder versehentlich – hatte in Israel große Empörung ausgelöst. 

In den vergangenen Tagen wurden bereits in mehreren Ländern Monumente und Gebäude in Gedenken an die Familie orange angestrahlt. Das Brandenburger Tor wird aus Solidarität regelmäßig in Farben und Nationalflaggen bestrahlt – zuletzt vergangenen Montag aus Anlass des dritten Jahrestages des russischen Krieges gegen die Ukraine.

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jst/dpa