In Afrika steht die Wiege der Menschheit, so der aktuelle Stand der Wissenschaft. Menschliche Knochen deuten eindeutig darauf hin, dass der Startschuss zur Menschwerdung bereits vor sechs Millionen Jahren dort fiel. Die Ausstellung „Planet Afrika. Eine archäologische Zeitreise“ beleuchtet ab Freitag in der James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel mehr als zwei Millionen Jahre menschlicher Geschichte. In Zeiten radikaler Sparmaßnahmen erwähnenswert: Dank der großzügigen Förderung ist die Ausstellung in der James-Simon-Galerie für die Öffentlichkeit kostenfrei. Sie wird finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Staatlichen Museen zu Berlin.

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Zu sehen sind in der Ausstellung Archäologische Funde, Bilder und Schriftzeugnisse, die Einblicke in Kunst, Handwerk, Technik und Umwelt vergangener Zeiten bieten und den Austausch über große Entfernungen belegen. Siedlungsgrabungen enthüllen urbane Strukturen, während gleichzeitig vielfältige mobile Lebensformen existierten. Ausgrabungen von Siedlungen und urbanen Zentren offenbaren soziale und politische Strukturen des Zusammenlebens, während in weiten Landstrichen mobile Lebensformen existierten.

Darüber hinaus wird die moderne Nutzung alten Wissens und die archäologische Erforschung der eigenen Vergangenheit durch die an den Forschungsprojekten und der Ausstellung beteiligten afrikanischen Forscher*innen und Künstler*innen gezeigt. So untersucht die Ausstellung auch die Tragfähigkeit der Archäologie als verbindendes Glied für eine panafrikanische und interkontinentale Verbundenheit.

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