Schock am Dienstagabend auf dem Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus am Alexanderplatz in Mitte: Wie die Berliner Feuerwehr auf dem Kurznachrichtenportal X mitteilte, brannten gegen 20 Uhr zwei Verkaufsstände. Einer der Betreiber soll versucht haben, selbst zu löschen. Dabei erlitt der Mann Verbrennungen ersten Grades an Gesicht und Hand. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ein Ersthelfer soll zudem eine Rauchgasvergiftung erlitten haben, als er versuchte, den Brand zu löschen.
Das Feuer beschädigte auch den danebenliegenden Marktstand, eine Holzpyramide, eine Pagode und einen Stromverteilerkasten. Die Feuerwehr hatte die Brände nach etwa einer Stunde unter Kontrolle. Was das Feuer auslöste, ist bisher unklar. Untersucht wird, inwieweit ein gasbetriebener Heizofen ursächlich für den Brand sein könnte. Der Weihnachtsmarkt wurde daraufhin für etwa eine Stunde gesperrt. Am Mittwoch soll der Markt wieder öffnen. Jetzt ermittelt das Landeskriminalamt wegen fahrlässiger Brandstiftung. (BM)


