Demonstrationen

Mehr als 1000 Menschen demonstrieren gegen Rassismus

Unter dem Motto "Black Lives matter" versammelten sich mehr als 1000 Menschen auf der Straße des 17. Juni.

Bei einer "Black Lives Matter"- Demonstration an der Siegessäule hält ein Teilnehmer ein Plakat mit der Aufschrift ·"Black Lives Matter·". Mehr als 1000 Menschen haben auf der Straße des 17. Juni gegen Rassismus demonstriert.

Bei einer "Black Lives Matter"- Demonstration an der Siegessäule hält ein Teilnehmer ein Plakat mit der Aufschrift ·"Black Lives Matter·". Mehr als 1000 Menschen haben auf der Straße des 17. Juni gegen Rassismus demonstriert.

Foto: Christophe Gateau/dpa

Berlin. Mehr als 1000 Menschen haben am Sonnabendmittag auf der Straße des 17. Juni an der Siegessäule gegen Rassismus demonstriert. Ein Polizeisprecher schätzte die Zahl der unter dem Motto "Black Lives matter" Versammelten auf etwa 1100; ursprünglich waren 1500 Teilnehmer angemeldet. Unter den Demonstranten waren etwa die Hälfte Schwarze.

Auf Transparenten zeigten die Demonstranten Slogans wie "Polizeigewalt tötet", "I can't breathe", "Rassismus hat auch hier System" und "White silence is violent". Auf einer Bühne wurde Musik gespielt. Anfang Juni hatten sich auf dem Alexanderplatz wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd durch einen Polizisten in den USA 15 000 Menschen versammelt.

Die Organisatoren baten die Demonstranten im Berliner Tiergarten zu Beginn, die Regeln zum Schutz gegen Corona zu beachten, also einen Abstand von eineinhalb Metern voneinander zu halten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies wurde generell recht diszipliniert beachtet.

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