Die Budenzeile entlang des Holocaust-Mahnmals ist abgerissen worden. Die Geschäfte und Cafés an der Cora-Berliner-Straße in Mitte wurden von Bauarbeitern mit schwerem Gerät abgetragen. Damit ist der Weg frei für den Neubau von Mietwohnungen und Gewerbeeinheiten.

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Seit dem ursprünglich als Provisorium geplanten Bau der Ladenzeile am Holocaust-Mahnmal hatte es immer wieder Diskussionen gegeben. Kritiker sprachen von einer „Bratwurst-Meile“, die für diesen Ort „unwürdig“ sei.  Das umstrittene Ensemble bestand aus einem 115 Meter langen und zehn Meter breiten Holzbau. Bereits seit Ende 2016 standen die meisten Läden leer.

Vor dem Abriss: die Holzbuden an der Cora-Berliner-Straße (Archivbild).
Vor dem Abriss: die Holzbuden an der Cora-Berliner-Straße (Archivbild).© Steffen Pletl | Steffen Pletl

An der Cora-Berliner-Straße solle „in absehbarer Zeit ein Komplex mit mehr als 120 Wohnungen und Geschäften entstehen“, wie  Christian Ruhdorfer, Geschäftsführer der MUC Real Estate der Morgenpost Ende 2016 gesagt hatte. Kompliziert könnten sich die Tiefbauarbeiten gestalten: Es wird vermutet, dass sich dort noch alte Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg befinden.

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BM