Der heiße Sommer ließ Parks und Grünflächen austrocknen – und brachte die Straßen- und Grünflächenämter der Bezirke an ihre Grenzen. Deshalb wurden auch die Berliner aufgerufen, die Stadtbäume zu wässern. An einigen Orten greifen sie schon länger selbst zur Gießkanne: Wie im Brunnenviertel in Gesundbrunnen, wo Anwohner seit Jahren Blumen, Sträucher, Obst und Gemüse anpflanzen und pflegen.
Die Früchte dieser Arbeit werden am Wochenende bei der „BruGA“, der ersten eigenen Gartenschau des Brunnenviertels, vorgestellt. Besuchen kann man dort unter anderem begrünte Innenhöfe, einen Dachterrassengarten, Gärten auf dem ehemaligen Mauerstreifen sowie eine bepflanzte Verkehrsinsel.
„Wir wollen unseren Nachbarn, aber auch allen anderen Berlinern die grüne Seite unseres Kiezes zeigen und die Menschen, die sich dafür in ihrer Freizeit engagieren“, sagt Dunja Berndt vom Stadtteilverein, der die Veranstaltung in s Leben gerufen hat. „Schon mit wenig Aufwand kann jeder seine Nachbarschaft schöner machen“, sagt sie.
Hier geht es zum Programm.





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