Die Staatssekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba, enthüllt am Montag, 13. Juli, um 11 Uhr am Haus Tegeler Straße 15 eine Gedenktafel zu Ehren der Stillen Heldin Marie Burde. Veranstalter sind die Senatskulturverwaltung und das Aktive Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. Marie Burde (1892–1963) war Zeitungsverkäuferin und Lumpensammlerin. Selbst am Rande der Gesellschaft lebend, versteckte sie ab 1943 in ihrer Kellerwohnung sowie in ihrer Gartenlaube in Schönow drei jüdische Jugendliche und rettete ihnen so das Leben. Burde wurde deshalb bereits 2012 in Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt.

bsm