Das Veterinäramt Marzahn-Hellersdorf hat nach Angaben der Tierschutzorganisation Peta 22 Katzen aus einer völlig verwahrlosten Wohnung gerettet. Eine Peta-Ermittlerin sei bereits Ende August auf die mutmaßlich illegale Katzen-Zucht in der Wohnung aufmerksam geworden, hieß es in einem Post auf Instagram. Nun habe die Behörde gehandelt.

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Die Tiere seien in einem kleinen Raum mit beißendem Ammoniakgeruch gehalten worden, hieß es weiter. „Der Boden war durch Urin beschädigt, die Wände voller Kratzspuren. Unter den geretteten Katzen befinden sich auch schwangere Tiere und zahlreiche Jungtiere. Viele von ihnen sind verängstigt und müssen nun erst einmal zur Ruhe kommen“, schrieb Peta in dem Post.

Der Fall zeige erneut „die grausame Realität des illegalen Handels mit Katzenbabys“, so Peta. Tiere würden unter teils schlimmsten Bedingungen vermehrt und über Onlineplattformen wie Ware angeboten. Solange Profit im Mittelpunkt stehe, bleibe das Leid der Tiere oft unsichtbar. Peta weist noch einmal darauf hin, keine Tiere im Internet zu kaufen. Erste Anlaufstelle bei Adoptionen sei das Tierheim.

tok