Für den langjährigen Gemeindepfarrer und Nazigegner Probst Heinrich Grüber (1891–1975) wird am Montag eine Gedenktafel enthüllt. Das Zeremoniell geht um 16 Uhr an der Hochzeitspforte der Jesuskirche vonstatten. Kulturstadträtin Juliane Witt (Linke) und die Gemeinde hatten zu einer Spendenaktion aufgerufen. Die alte Tafel war 2012 durch Vandalismus schwer beschädigt worden. Grüber hatte ab 1938 in Berlin ein Büro geleitet, um Christen jüdischer Herkunft Hilfe zur Auswanderung zu leisten. Die Nazis sperrten ihn von Dezember 1940 bis Juni 1943 in Konzentrationslager ein.
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