Langhalsiger Nachwuchs: Bei den Rothschild-Giraffen im Berliner Tierpark ist ein kleiner Bulle geboren worden. Giraffenkuh Katharina (21) brachte das Kälbchen am Dienstag auf die Welt, teilte der Tierpark mit. „Die Geburt ist sehr gut verlaufen und Mutter und Jungtier verhalten sich genauso, wie wir es uns wünschen“, sagte Tierparkdirektor Andreas Knieriem laut Mitteilung.

Bislang hat das Jungtier noch keinen Namen. Besucherinnen und Besucher können Mutter und ihr Kälbchen ab sofort auf der Außenanlage sehen.

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Für die Mutter ist es bereits der zehnte Nachwuchs. Vater ist Giraffenbulle Jabulani (14). Mit dem Kälbchen wächst die Herde auf zwölf Tiere. Doch weiterer Zuwachs kündigt sich bereits an – denn Giraffenkuh Maude (20) ist trächtig. Der Tierpark rechnet frühstens im Juni mit der Geburt.

Giraffen-Jungtier musste Ende März eingeschläfert werden

Im März hatte es bei den Giraffen im Tierpark ein trauriges Ereignis gegeben. Rothschild-Giraffe Amalka hatte am 21. März ein männliches Jungtier zur Welt gebracht, das nur zwei Tage später eingeschläfert werden musste. Untersuchungen hatten ergeben, dass das Jungtier an einer angeborenen Entzündung der Gelenke (Polyarthritis) litt. Diese Erkrankung erklärt, warum es von Geburt an nicht aufstehen und nicht selbstständig Nahrung aufnehmen konnte.

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Giraffen werden auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN in ihrem Gesamtbestand seit einigen Jahren als „gefährdet“ gelistet. Rothschild-Giraffen sind demnach südlich der Sahara in Kenia und Uganda beheimatet. In ihrem natürlichen Lebensraum gibt es nur noch rund 1.400 von ihnen.

dpa/BM