Der Edeka-Markt in der Falkenberger Chaussee 95 in Neu-Hohenschönhausen soll bald wieder öffnen. Im ersten Quartal 2025 sind die Bauarbeiten vermutlich abgeschlossen, teilte Projektleiter Matthias Drinkmann von der Edeka Minden-Hannover mit. Zunächst war eine Wiedereröffnung für Ende Januar 2025 geplant. Ob dieser Termin eingehalten werden kann, ist aber noch unklar.
Für die Anwohnenden schließt sich damit eine Lücke in der Nahversorgung. Denn obwohl Neu-Hohenschönhausen einer der einwohnerstärksten Stadtteile Berlins ist, sind die Einkaufsmöglichkeiten begrenzt. Nicht für alle Anwohnenden ist ein Supermarkt fußläufig erreichbar. Einige müssen weite Wege auf sich nehmen. Mit der Neueröffnung des Edekas soll das nun wieder besser werden.
Vor über zwei Jahren wurde die Filiale geschlossen und der Flachbau abgerissen. Die Howoge realisierte seitdem ein Neubauprojekt. Insgesamt 139 Wohnungen und ein grüner Stadtbalkon entstanden hier in modularer Bauweise. Knapp 40 Meter misst das neue Wohnhochhaus in der Höhe. Im Februar war Richtfest. Mit dem Bauprojekt entstehe genau das, was Berlin braucht, sagte Berlins Bausenator Christian Gaebler (SPD) damals: „Neue Wohnungen zu bezahlbaren Mieten, Flächen für gewerbliche Nutzungen, Einkaufsmöglichkeiten ganz nah, begehbare grüne Dachflächen und das alles barrierearm und nachhaltig gebaut.“

Im zweigeschossigen Erdgeschoss soll nun bald auf 1500 Quadratmetern der neue Edeka einziehen. Auf dem Vorplatz entstehen 23 Parkplätze. Im Eingangsbereich soll es einen Bäcker geben, der auch eine heiße Theke anbietet und sonntags geöffnet hat. Aktuell ist der künftige Supermarkt jedoch noch eine Baustelle. Die große Halle im Erdgeschoss ist noch kahl und leer. Kabel hängen von der Decke. „Noch ist einiges zu tun“, sagt Projektleiter Drinkmann. Er sei jedoch zuversichtlich, dass sich die Verkaufsfläche schon bald füllen wird.


