Pfötchengeben – kein Problem. Aber nur nicht zu nah herankommen. Und am liebsten den Blickkontakt meiden. Wer Eljot, den weißen Schäferhund-Mix sieht, würde eher Respekt vor dem großen Tier haben. Aber es ist andersherum: Der ein Jahr alte Rüde hat Angst vor den Menschen.
Offenbar hat er in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht, vielleicht ist er auch deshalb weggelaufen. Denn Eljot wurde gefunden und vor drei Monaten ins Tierheim Berlin gebracht. Hier mussten die Mitarbeitenden sofort feststellen: Er ist ein ängstliches Kerlchen.
Dabei hat er wirklich das Zeug, die Herzen neuer Menschen zu gewinnen. Doch das wird etwas dauern. Nur zu Menschen, die er kennt, ist er freundlich. „Bei fremden Menschen ist Eljot noch sehr panisch“, heißt es aus dem Tierheim. Potenzielle neue Besitzer müssten ihn mit Sicherheit mehrere Male besuchen, um sein Vertrauen zu gewinnen.
Neue Besitzer sollten Erfahrungen mit Angsthunden haben
Doch sicher ist: Auch für Eljot gibt es das passende Zuhause. Immerhin beherrscht er schon die gängigen Grundkommandos. Er ist noch jung genug, um erzogen zu werden und alles zu lernen, was ein guter Gefährte wissen muss.
Er braucht Menschen, die im Idealfall Erfahrung mit Angsthunden haben und ihm Rückhalt und Sicherheit geben können. Ob er komplett stubenrein ist und auch mal allein bleiben kann – das müssten die neuen Besitzer erst austesten und gegebenenfalls mit ihm üben.
Eljots neues Zuhause sollte in einer ruhigen Umgebung liegen. Bei Sympathie mit einem Vierbeiner, der bereits im Haushalt lebt, könnte er sich auch als Zweithund eignen.
Wer sich für Eljot interessiert, kann sich telefonisch bei seinen Tierpflegenden unter 030 76 888-264 melden.



