Die zusätzliche Waschanlage für Züge im Instandhaltungswerk Friedrichsfelde soll den Betrieb der Berliner S-Bahn stabilisieren. Züge der Stadtbahn (S3, S5, S75 und S9) fahren alle 14 Tage in die 160-Meter-Waschstraße, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Premiere für Berlins längste Waschstraße: Neue Anlage reinigt S-Bahn-Züge auf höchstem ökologischen Niveau https://t.co/bFGbfGL83B pic.twitter.com/XZfJFfwrQB
— S-Bahn Berlin (@SBahnBerlin) 9. November 2016
Jährlich seien rund 5000 Waschvorgänge vorgesehen. Ein kompletter Vollzug kann nach Angaben der S-Bahn dank neuer Technologie in nur 30 Minuten gereinigt werden. In anderen Anlagen benötigte man die doppelte Zeit.
„Bisher notwendige Fahrten zur Waschanlage im Werk Wannsee entfallen“, erläuterte Ulf Dittrich, der Leiter der Betriebswerkstatt Friedrichsfelde. „Damit können wir unsere Ressourcen effektiver einsetzen.“ Im Winter dient die neue Anlage dazu, die Züge abzutauen.
Eine weitere neue Waschstraße soll 2019 an der S-Bahn-Werkstatt Grünau entstehen. Sie soll die Züge der Ringbahn und ihres südöstlichen Zubringers reinigen. „Die Sauberkeit der Züge ist für unsere Fahrgäste ein Top-Thema“, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner. Es gehe dabei auch um das subjektive Sicherheitsgefühl.
BM


