Das Bezirksamt hält es für „vorstellbar“, im Falle eines größeren Bedarfs für muslimische Bestattungen auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde eine gesonderte Fläche einzurichten. Im hinteren Drittel stünden 4000 Quadratmeter plus 2600 Quadratmeter für eine spätere Erweiterung zur Verfügung, heißt es in einer Vorlage an die Bezirksverordneten-Versammlung. Ähnlich wurde ein Prüfauftrag des Senats beantwortet. Hintergrund: Die Grabstellen der muslimischen Abteilungen in Neukölln und Spandau sind voll belegt. Baustadtrat Wilfried Nünthel (CDU) macht jedoch deutlich, dass es längere Zeit dauern würde, die alten Grabanlagen zu entfernen. Es gebe aber derzeit weder finanzielle Mittel noch Personal.

rg