City-Lauf

S25: 25-Kilometerlauf zieht am Sonntag durch Berlin

Berlin wird am Sonntag wieder zur Laufstrecke. 12.500 Teilnehmer werden zum S25-Lauf erwartet. Es gibt Verkehrseinschränkungen

Profiläufer und Freizeitsportler nehmen am S25 Berlin teil. So wie im vergangenen Jahr wird vor dem Olympiastadion gestartet

Profiläufer und Freizeitsportler nehmen am S25 Berlin teil. So wie im vergangenen Jahr wird vor dem Olympiastadion gestartet

Foto: imago/Andreas Gora

Berlin. Die Berliner Innenstadt wird an diesem Sonntag nach dem Halbmarathon Anfang April innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal für Läufer gesperrt. Um 10 Uhr wird der traditionelle Berliner 25-Kilometer-Lauf auf dem Olympischen Platz von Innensenator Andreas Geisel (SPD) gestartet. Integriert sind neben einem Halbmarathon auch ein Zehn-Kilometer-Rennen, eine 5×5-Kilometer-Staffel und ein Kinderlauf über 1,2 Kilometer. Das Ziel aller Wettbewerbe ist auf der blauen Bahn im Olympiastadion.

Zweitgrößte Meldezahl in der Geschichte des Laufs

Für die 38. Auflage des Rennens rechnet der Veranstalter „Berlin läuft“ mit rund 12.500 Teilnehmern. Dies sei die zweitgrößte Meldezahl in der Geschichte der Veranstaltung. Lediglich 1990 sei das Feld mit 14.300 Läufern noch größer gewesen – damals allerdings wurde ausschließlich die 25-Kilometer-Distanz angeboten.

„Wir freuen uns, dass sich der Laufsport auch im Jahr der Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin weiter so stark entwickelt“, sagt Veranstaltungschefin Christina Kelkel. Eine solche Entwicklung sei auch wichtig für die Stadt Berlin und werde oft unterschätzt, denn Sport baue Brücken und verbinde Menschen. „Auch der Gesundheitsaspekt spielt eine immer größere Rolle in unserer Gesellschaft“, so Kelkel.

Neuer Titelsponsor für das Rennen ist die Berliner Sparkasse. Der Lauf ist eine der Aktionen, mit denen das Geldinstitut dieses Jahr sein 200-jähriges Jubiläum feiert. „Unser Engagement für Berlin ist ohne Sport nicht denkbar: Sport gehört zu einem gesunden Leben und bringt Menschen aller Generationen und sozialen Schichten zusammen“, sagte Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse. Neben ihm gehen am Sonntag auch zahlreiche Mitarbeiter aus Sparkassen in ganz Deutschland an den Start.

Strecke führt an berühmten Sehenswürdigkeiten vorbei

Gestartet wird traditionell auf dem Olympischen Platz vor dem Olympiastadion. Alle Läufer über zehn und 25 Kilometer sowie die Halbmarathon-Strecke gehen zeitgleich um 10 Uhr an den Start. Dann geht es für die 25-km-Läufer über Reichsstraße, Kaiserdamm, Bismarckstraße, Straße des 17. Juni durch das Brandenburger Tor und über Unter den Linden zum Gendarmenmarkt. Von dort über Leipziger Straße, Tiergartenstraße, Kurfürstendamm, Kantstraße und Neue Kantstraße, Theodor-Heuss-Platz, über Reichsstraße, Olympische Straße und Coubertinplatz Richtung Ziel im Olympiastadion.

Die Strecke führt an einigen der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Berlins vorbei: Siegessäule, Brandenburger Tor, Konzerthaus, Deutscher und Französischer Dom, Potsdamer Platz, Kurfürstendamm, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und Funkturm.

Verkehrssperrungen in der Innenstadt

Am Sonntagvormittag wird es in der Innenstadt Verkehrssperrungen geben, die auch den Busverkehr betreffen. Betroffen sind unter anderem die Bereiche Reichsstraße, Theodor-Heuss-Platz, Kaiserdamm, Straße des 17. Juni (ca. 9 Uhr bis ca. 11.15 Uhr), Unter den Linden, Friedrichstraße, Leipziger Straße, Potsdamer Platz, Tiergartenstraße (ca. 9.30 Uhr bis ca. 12.15 Uhr), Tauentzienstraße, Kurfürstendamm, Kantstraße, Theodor-Heuss-Platz und Reichsstraße (ca. 9.45 Uhr bis ca. 13.30 Uhr).

Nachmeldungen von Läufern sind am Sonnabend und auch am Sonntag noch bis 30 Minuten vor dem Start am Counter auf dem Olympischen Platz möglich.

Am Sonntag werden anlässlich des Laufs auch einige Geschäfte wie das Bikini Berlin, das Europa-Center sowie Einzelhändler am Kurfürstendamm geöffnet haben.

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