Berlin und seine Bahnhöfe – eine dauerhafte Leidensgeschichte. Nicht nur der Bahnhof Zoo ist seit ewigen Zeiten eine Baustelle. Auch die zentralen Umsteigebahnhöfe Friedrichstraße und Alexanderplatz werden seit Kurzem und für lange Zeit umfassend und mit vielen Einschränkungen verbunden von der Bahn saniert. Auf diversen anderen Bahnhöfen herrscht ebenfalls Baugeschehen.
Ein Evergreen im Baugeschehen ist der Ostbahnhof. Hier begann die Sanierung um das Jahr 2010. Mittlerweile ist der zweite von drei Bauabschnitten abgeschlossen. Im Dezember wurde unter anderem die Dacheindeckung samt neuer Verglasung für die rund 100 Jahre alten Gleishallen fertig. Und Gerüste, die den Platz auf den Bahnsteigen massiv eingeschränkt hatten, wurden abgebaut.
Restarbeiten am Hallendach, es hatte zwischendurch massiv reingeregnet, und der vollständige Abbau der Kranlogistik sollten noch bis mindestens Ende 2026 laufen.
Drehtür am Ausgang Koppenstraße wird durch neue Konstruktion ersetzt
In all den Jahren blieb allerdings die defekte Drehtür am Ausgang Koppenstraße unbeachtet. Sie scheint dauerhaft defekt. Die hat darauf einen anderen Blick. Ein Sprecher teilt auf Morgenpost-Anfrage mit, dass sie „mehrfach instandgesetzt“ worden sei. Seit Juni 2024 weise sie immer wieder „Defekte auf“ und „muss periodisch immer wieder gesperrt werden“.
Der Grund dafür sei vor allem: Vandalismus. Der letzte Schaden sei so erheblich gewesen, dass sie irreparabel sei. Doch auf diese Schlechte Nachricht folgt eine gute: Es werde „eine neue Konstruktion zum Einsatz kommen“, verspricht der Sprecher. Die bisherige Drehtür wird ganz verschwinden. Die DB-Experten arbeiten unter Hochdruck an einer Lösung, so ein Sprecher. Ganz einfach sei das aber nicht. „Hierbei müssen auch baurechtliche Vorschriften beachtet werden.“



