Nachdem menschliche Knochen auf einem Spielplatz in Kreuzberg gefunden wurden, steht die Berliner Polizei weiter vor einem Rätsel. Bereits am 28. April waren menschlichen Überreste bei Bauarbeiten entdeckt worden. Am Donnerstagvormittag stießen die Beamten dann auf weitere Knochenteile. „Wir gehen aktuell nicht von einem Verbrechen aus“, so der Sprecher weiter. Zuerst hatte das Onlinportal „Berliner Sonntagsblatt“ darüber berichtet.
Der Spielplatz am der Waldemarstraße wird derzeit umgebaut und soll mit neuen Geräten ausgestattet werden. Beim Graben stießen die Bauarbeiter auf die menschlichen Überreste. Die sollen nun von der Rechtsmedizin untersucht werden. Die Knochen sollen in etwa einem Meter Tiefe gelegen haben. Wie lang, konnte am Freitagvormittag noch nicht belastbar gesagt werden.
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Der Spielplatz ist aufgrund der Bauarbeiten abgesperrt. Ob die Polizei noch ein weiteres Mal gezielt nach Knochen suchen wird, sei aktuell noch nicht klar, so der Sprecher weiter. Rund ein Dutzend Polizisten waren am Donnerstagvormittag mit Schaufeln im Einsatz und transportierten sichergestelltes Material ab.
Der Spielplatz befindet sich unweit des Künstlerhaus Bethanien, das ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1970 als Krankenhaus diente. Er wird im Auftrag des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg seit April neu gestaltet. Die Kosten werden mit rund 650.000 Euro angegeben. Das Geld stammt teils aus dem Kita- und Spielplatzsanierungsprogramm (KSSP). Im Frühjahr 2027 soll der Spielplatz mit neuen Geräten wieder eröffnet werden.
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