„Feministisch, solidarisch und gewerkschaftlich“, soll es laut den Veranstaltern der Demonstration in Friedrichshain-Kreuzberg am Samstagmittag zu Statte gehen. Passend zum Internationalen Frauentag am 8. März, ruft ein breites Bündnis aus feministischen und stadtpolitischen Initiativen, Gewerkschaften und Verbänden zu einer Kundgebung auf dem Oranienplatz in Kreuzberg auf. Die Veranstaltung beginnt um 12.30 Uhr.
Frauentag: „Sollte jeden Tag sein“
„Wir lassen uns nicht spalten. Feminismus heißt internationale Solidarität“, schreiben die „Studies gegen rechts“ auf ihrem Instagramprofil. Gemeinsam mit weiteren Initiativen wie „AWO Landesverband Berlin“, „Doctors for Choice Germany“ oder „Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser“ haben sie diese Demo ins Leben gerufen. „Angesichts zunehmender gesellschaftlicher Spaltung, rechter und rassistischer Hetze sowie antifeministischen Angriffen gegen Transpersonen, setzt die Demonstration ein klares Zeichen für Solidarität und Vielfalt. Das gute Leben für alle ist möglich – wenn wir es gemeinsam erkämpfen“, teilen die Initiatoren in einer gemeinsamen Mitteilung mit.

Vom Oranienplatz aus startet die Kundgebung und macht sich auf in Richtung Axel-Springer-Straße und Schlossplatz, bis zu ihrem letzten Halt, dem Roten Rathaus und dem Neptunbrunnen. Bevor sich die Menge in Bewegung setzt, gibt es Redebeiträge auf dem Oranienplatz. Jeden Tag solle Frauentag sein, heißt es in einer Mitteilung.
„Unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sozialem Status müssen Menschen in einer gerechten Gesellschaft gleiche Chancen und Rechte haben. Aktuell ist das Gegenteil der Fall“, heißt es weiter. Mittel für Gewaltprävention und bessere Strukturen in Frauenhäusern würden fehlen.



